NSM-Therapie / Neurostimulation

Die NSM-Neurostimulation ist eine neue Schmerztherapie, die vor allem bei orthopädisch und neurologisch bedingten Beschwerden Anwendung findet. Die Methode wurde von Prof. PD Dr. med. Albrecht Molsberger entwickelt und basiert auf der Steuerung körpereigener elektrischer Felder.

Das Verfahren wird in Deutschland von speziell lizensierten Fachärzten durchgeführt, die sich definierten Qualitätsstandards und stetem Wissensaustausch verpflichten. Bei uns in der Praxis ist Dr. Christoph Maluche der Spezialist für die NSM-Therapie.

Anwendungsgebiete der Neurostimulation

  • Rückenschmerzen, Kreuzschmerz, Halswirbelsäulenschmerzen
  • Nervenschmerzen ausstrahlend in Arme oder Beine, auch bei Bandscheibenvorfall
  • Kopfschmerzen, Migräne, Neuralgien
  • Gelenkbeschwerden der Schulter, Kniegelenke und Sprunggelenke
  • Tennisarm, Golferarm, Jumpers Knee, Achillessehnentendinose, Muskelfaserriss
  • Sportmedizinische Probleme im Breiten- und Leistungssport
  • Anhaltende Schmerzen nach Operationen oder Verletzungen (z.B. Morbus Sudeck)



Wie erfolgt die Anwendung?

  • Jeder Behandlung geht eine genaue körperliche Untersuchung, ggfs. ergänzt durch bildgebende Verfahren (Röntgen, MRT) voraus, um den Schmerzbereich genau zu identifizieren.
  • Feine Sonden, vergleichbar mit Akupunkturnadeln, werden präzise an das erkrankte Gewebe gebracht und - nach Überprüfung der korrekten Lage - mit dem sog. NSM-Stimulator verbunden.
  • Das Stimulationsgerät erzeugt elektrische Felder, die je nach Patient und Indikation individuell eingestellt und während der Behandlung ggfs. angepasst werden.
  • Die Behandlung findet im Liegen statt, dauert ca. 30 Minuten und ist in der Regel völlig schmerzfrei. Der Patient spürt u.U. ein leichtes Kribbeln.
  • Wir empfehlen 1- 6 Behandlungen jeweils im Abstand von 3 - 7 Tagen.



Wie wirkt die Neurostimulation?
Nach der aktuellen wissenschaftlichen Literatur erklärt sich die Wirkung der Neurostimulation am ehesten über die Neutralisation entzündungsfördernder Zellhormone. Diese werden als Zytokine bezeichnet (z.B. TNF-Alpha, Interleukine 1, 6, 8) und unterhalten die Entzündung und verstärken den Nervenschmerz.

Gleichzeitig scheint die Neurostimulation wachstumsförderne Zytokine zu stimulieren. Hierzu gehören Wachstumsfaktoren/ Zellhormone wie z.B. TGF-Beta (Transforming Growthfactor), welche die Regeneration des Gewebes einleiten und eine dauerhafte Ausheilung fördern können.

Hinweis: Die Kosten der Behandlung werden von den Privatkassen in der Regel übernommen.

Quelle und weiterführende Informationen: www.neueschmerztherapie.de