Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)

Die Osteoporose ist eine systemische Erkrankung des Skelettgerüsts, die durch einen Rückgang von Knochenmasse im Vergleich zur alters- und geschlechtsspezifischen Norm gekennzeichnet ist. In der Folge ist die Neigung zu Knochenbrüchen deutlich erhöht. Eine Standard-Röntgenaufnahme kann zur wichtigen Früherkennung von Osteoporose nicht beitragen. Erst der Verlust von mehr als 30 % an Knochenmasse ist im Röntgenbild erkennbar.

Die Knochendichtemessung stellt "nur" einen Baustein zur Erkennung von Osteoporose dar.
Andere mögliche Ursachen für z.B. auftretende Rückenschmerzen müssen erkannt und entsprechend behandelt werden.

Zur Methode
In unserer Praxis kommt die sog. Doppelenergie-Photonen-Absorptionsmethode (DPX/DPA) zum Einsatz: Ein schwacher Röntgenstrahl tastet die Lendenwirbelsäule oder den Oberschenkelhals ab, Knochenabschnitte, die durch keine anderen überlagert sind. Die Untersuchung dauert ca. 10 Minuten, die Strahlenbelastung ist dabei sehr gering. Aus der Absorption bzw. der Durchlässigkeit des Knochens für die Röntgenstrahlen lässt sich die Dichte des Knochens bestimmen und mit den Durchschnittswerten gleicher Alters- oder Geschlechtsgruppen vergleichen.

Die verschiedenen Techniken zur Knochendichtemessung (z.B. auch die sog. quantitative Computertomographie oder das Ultraschallmessverfahren am Fersenbein) sind untereinander nicht austauschbar und liefern absolut gesehen verschiedene Ergebnisse. Damit ist es wichtig, Verlaufskontrollen immer mit derselben Methode und demselben Gerät durchzuführen.

Bitte beachten Sie dazu unseren Aufklärungsbogen - Knochendichtemessung.