Wichtiges und Neues

Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 02./03. März 2019

Fuß und Sprunggelenk – ein schützenswertes und empfindliches Organ unseres Körpers

Autor: PD Dr. med. Clemens Baier

Der menschliche Fuß ist ein hochkomplexes Gebilde und besteht aus 26 Knochen, 30 Gelenken und wird durch mehr als 100 Sehnen und Bänder stabilisiert. Anatomisch unterscheidet man den Vorfuß, den Mittelfuß und den Rückfuß. Zu den wichtigsten Aufgaben des Fußes zählen die Stoßdämpfung beim Gehen und Laufen, das Aufsetzen, Abrollen und Abstoßen. Bei jedem Schritt müssen der Fuß und das Sprunggelenk ein Vielfaches des Körpergewichts tragen und sind einer enormen Belastung ausgesetzt. Dies kann zu mannigfaltigen Beschwerden führen, die im Alltag oft als quälend empfunden werden.

Am Vorfuß beklagen betroffene Patienten vielfach die schmerzhafte Ballenzehe (auch Hallux valgus genannt), mit zunehmender Abweichung der Großzehe nach außen sowie Auseinanderweichen des Vorfußes. Dies bedingt in der Folge zusätzliche Beschwerden unter dem Vorfußballen, z.T. mit schmerzhafter Schwielenbildung, die ein normales Auftreten unmöglich machen können. Nicht selten entstehen in der Folge Hammer- und Krallenzehen, die einen ohnehin vorhandenen Schuhkonflikt weiter verstärken. Diese Krankheitsbilder können häufig konservativ erfolgreich durch gute Schuheinlagen, (Nacht-)Lagerungsschienen und Physiotherapie, bspw. der Spiraldynamik, behandelt werden. In einem fortgeschrittenen Stadium kann ein kleiner operativer Eingriff, der häufig minimal-invasiv durchgeführt werden kann, das Problem lösen.
Die schmerzhafte Arthrose am Großzehengrundgelenk sowie das sog. Morton-Neurom, eine Entzündung und Verdickung des Zehennerven, sind weitere häufige Krankheitsbilder am Vorfuß, die einer orthopädischen Therapie gut zugänglich sind.

Am Mittelfuß oftmals zu diagnostizieren sind Stressfrakturen, Knochenmarködemsyndrome bzw. schmerzhafte Arthrosen zwischen den Mittelfuß- und Fußwurzelknochen.

Am Rückfuß manifestieren sich Probleme durch eine zunehmende Knickfußbildung mit Abflachung des Längsgewölbes, aber auch Fußwurzelarthrosen. Entsprechende Einlagen und Schuhzurichtungen bzw. Entlastungsorthesen können erfolgreich zur Heilung bzw. Linderung der Beschwerden beitragen.

Bei Sportlern finden sich nicht selten chronische Instabilitäten am Sprunggelenk, gerade nach der sehr häufigen Umknickverletzung. Diese können durch entsprechendes Propriozeptions- und Koordinationstraining behandelt und therapiert werden. Bei fortbestehender Instabilität kann in einem kleinen operativen Eingriff der Bandapparat i.d.R. mit körpereigenem Gewebe rekonstruiert werden.

Eine weitere krankheitsanfällige Region ist die Ferse. Der sog. Fersensporn kann jeden Schritt zur Qual werden lassen. Neben der üblichen Einlagenversorgung und dehnenden Maßnahmen löst die Stoßwellentherapie fast immer das Problem.

Auch die Achillessehne kann der Entstehungsort von chronischen Schmerzen sein. Eine Überlastung führt zur Verdickung und Entzündung der Sehne bis hin zur Ruptur. Um eine Operation zu vermeiden, können mit physiotherapeutischen Maßnahmen sowie einer Eigenbluttherapie gute Erfolge erzielt werden.

Das gesamte Behandlungsspektrum der Fuß- und Sprunggelenkschirurgie wird im MVZ Orthopädie Regensburg durch die beiden Spezialisten PD Dr. med. Clemens Baier und Dr. Jochen Wolfsteiner abgedeckt. Beide sind zertifizierte Fuß- und Sprunggelenkschirurgen und behandeln nach neuesten und wissenschaftlich bewährten Methoden. Hierzu zählt auch die Behandlung des Rheuma- und diabetischen Fußes.
Grundlegendes Ziel ihrer Behandlung bleibt die individuelle Betreuung jedes Patienten. Besonders wichtig ist ihnen das Ausschöpfen aller zur Verfügung stehenden konservativen Maßnahmen vor einer Operation.


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 23./24. Februar 2019

Spezialist für Endoprothetik

Orthopädie Regensburg MVZ: Neuer Kollege bereichert das medizinische Spektrum

Das orthopädische Facharztzentrum im Gewerbepark Regensburg hat sich seit 1. Januar 2019 mit PD Dr. Clemens Baier verstärkt. Er ist Spezialist auf dem Gebiet der Behandlung von Verschleißerkrankungen des Knie- und Sprunggelenks sowie der Füße. PD Dr. Baier bereichert das weithin bekannte MVZ in den etablierten Bereichen der Endoprothetik und der speziellen Fuß- und Sprunggelenkschirurgie.

Nach dem Studium in Regensburg und München sowie den USA und der Schweiz absolvierte er seine Ausbildung zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie bei Prof. Neugebauer im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Regensburg, bei CA Dr. Neubauer-Gartzke am Klinikum Weiden und bei Prof. Grifka in der Orthopädischen Universitätsklinik Regensburg im Asklepios Klinikum Bad Abbach. Neben der Facharztausbildung konnte PD Dr. Baier die Zusatzbezeichnungen "Sportmedizin" und "Manuelle Therapie/ Chirotherapie" sowie die Schwerpunktbezeichnung "Spezielle orthopädische Chirurgie" erwerben. 2014 und 2016 erhielt er das Expertenzertifikat Fußchirurgie (GFFC) sowie Kniechirurgie (DKG). Die Habilitation zum Privatdozenten erfolgte 2016 mit dem Thema "Verbesserung der Gelenkkinematik in der Knieendoprothetik".

PD Dr. Baier war seit 2012 Oberarzt in der orthopädischen Universitätsklinik Regensburg im Asklepios Klinikum Bad Abbach mit dem operativen Schwerpunkt Knieendoprothetik inklusive Wechselendoprothetik sowie Fuß- und Sprunggelenkschirurgie, denen er auch als Bereichsleiter vorstand. PD Dr. Baier ist auf zahlreichen Kongressen und Fortbildungen als Referent und Instruktor in die Weiterbildung orthopädisch tätiger Kollegen eingebunden. Er hat über 60 wissenschaftliche Arbeiten und Buchbeiträge verfasst und wurde mit mehreren Stipendien ausgezeichnet.

Grundlegendes Ziel seiner Behandlung bleibt die individuelle Beratung und Behandlung jedes Patienten. Kein Patient gleicht dabei dem anderen.

PD Dr. Baier ist ausgewiesener operativer Spezialist für Endoprothetik am Kniegelenk. Besonders wichtig ist ihm aber das Ausschöpfen sämtlicher konservativer Maßnahmen vor einer Operation. Den Zeitpunkt für die Implantation eines Kunstgelenks bestimmt einzig der Patient und dessen Leidensdruck. Falls ein operativer Eingriff unumgänglich ist, legt PD Dr. Baier großen Wert darauf, nur der Teil des betroffenen Gelenks zu ersetzen, der auch geschädigt ist. Dies kann im Einzelfall nur die Innen- oder Außenseite des Kniegelenks (sog. Schlittenprothese) oder auch allein das Gleitlager hinter der Kniescheibe (sog. Gleitlagerersatz) sein. Wenn immer möglich, sollte der gesunde natürliche Gelenkanteil erhalten werden.

Ein weiterer operativer Schwerpunkt von PD Dr. Baier sind die Erkrankungen des Fuß- und Sprunggelenks. Neben (chronischen) Bandinstabilitäten am Sprunggelenk reicht das Behandlungsspektrum über Sprunggelenks- und Fußwurzelarthrosen bis hin zur Ballenzehe (Hallux valgus). Gerade auf dem Gebiet der Fußerkrankungen kann aber ebenfalls der Großteil der Beschwerden durch konservative Maßnahmen wie gute Einlagen, Schuhzurichtungen und Physiotherapie erfolgreich behandelt und damit eine Operation vermieden oder hinausgezögert werden.


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 01./02. Dezember 2018

Myofasziale Schmerzen über Triggerpunkte

Autor: Dr. Christoph Maluche

Immer mehr setzt sich in der Medizin die Erkenntnis durch, dass viele Schmerzprobleme gerade im Bewegungsapparat letztendlich vom Muskel- und Bindegewebe selbst ausgehen. Dabei sind sog. Triggerpunkte (TP) schmerzauslösend. Dies sind Schmerzpunkte in den Bindegewebsschichten an Muskeln und Sehnen (den Faszien), die ein bestimmtes Ausstrahlungsgebiet haben und daher oft den Schmerz in eine andere Körperregion projizieren. Es können sogar Missempfindungen wie bei Nervenirritationen ausgelöst werden.
Typisch dafür ist beispielsweise ein "Ischias"-ähnlicher Schmerz im Bein bei Triggerpunkten im Gesäß oder ein Armschmerz bei Triggerpunkten im Schulterblattbereich.

Verursacht werden die Schmerzen durch die Anregung solcher Triggerpunkte bei körperlicher und/ oder psychischer Überlastung, manchmal auch durch Stoffwechselstörungen, Fehlhaltungen am Arbeitsplatz, sportliche Überlastung und auch eine falsche Ernährung spielen eine Rolle.

Die Untersuchung erfordert Fingerspitzengefühl für das Ertasten der Punkte und die Kenntnis, welche Triggerpunkte jeweils ein bestimmtes Schmerz-Ausstrahlungsgebiet haben. Die Therapie zielt – neben der eigentlichen Ursachenbehandlung mit Stressfaktoren-Abbau, Stoffwechselregulierung und Arbeitsplatzgestaltung – auf die aktivierten Triggerpunkte und schmerzhaften Faszien.

Spezielle Physiotherapie, Wärme, manchmal auch gezielte Injektionen, Stoßwellentherapie und neuerdings auch die Trigger-Akupunktur nach Dr. Kohls können die Beschwerden meist schnell beseitigen oder zumindest sehr gut lindern, so dass wieder eine bessere Trainingstherapie ermöglicht wird.


Neues Verfahren in unserer Praxis

Die NSM-/ Neurostimulationstherapie

Seit Anfang November 2018 bietet unsere Praxis eine neue Behandlungsmethode in der Schmerztherapie an: die NSM-Neurostimulationstherapie.
Dr. Christoph Maluche ist lizensierter Spezialist für die Anwendung.


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 19. Oktober 2018

Stoßwellentherapie bei Fersensporn wird Kassenleistung

Seit Jahren werden in der Orthopädie sehr erfolgreich hochenergetische Schallwellen (Stoßwellen, ESWT) zur Beseitigung lokaler Gewebeverhärtungen und Kalkablagerungen eingesetzt. Der heilsame Effekt wird dabei unterschiedlichen Wirkungsweisen zugeschrieben: Zum einen lassen sich umschriebene Gewebeverklebungen und -verkalkungen rein mechanisch auflockern. Zum anderen werden auch anhaltende Effekte auf zellulärer Ebene wie die Anregung zur Bildung neuer Bindegewebszellen (Fibrozyten) und kleiner Blutgefäße diskutiert. Durch Hemmung der lokalen Nervenreizleitung wird der Stoßwellentherapie darüber hinaus eine schmerzstillende Wirkung zugeschrieben.

Typische Einsatzgebiete sind die Kalkschulter (Tendinitis calcarea), Sehnenansatzreizungen am Ellbogen (Tennis-, Maus- oder Golferarm), am Rollhügel der Hüfte (Trochantertendinose), an der Achillessehne oder der Sehnenplatte im Fußgewölbe (Fasziitis plantaris, plantarer Fersensporn).
Durch die Anregung des lokalen Zellumbaus lassen sich auch bei verzögerter Knochenbruchheilung (Pseudarthrose) überzeugende Erfolge erzielen. Eine Neubewertung der Studienlage hat den Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) nun dazu bewogen, ab Juli 2018 die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) auch ambulant zur Fersenschmerzbehandlung bei gesetzlich versicherten Patienten zuzulassen.
Vorausgesetzt werden anhaltende Beschwerden seit mindestens sechs Monaten mit entsprechender Einschränkung der körperlichen Aktivität und erfolglose Anwendung entzündungshemmender Basismaßnahmen, Dehnübungen und Schuheinlagenversorgung. Leider beschränkt sich die Zulassung bislang auf die Indikation "Fersensporn". Der Bewertungsausschuss muss nun nur noch über die Höhe der Vergütung im einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) entscheiden, bevor die Behandlung im Praxisalltag umgesetzt werden kann.

Unser Orthopädie Regensburg MVZ verfügt seit Jahren über ein modernes Stoßwellentherapiegerät mit verschiedenen Handstücken zur Anwendung radialer, fokussierter und Triggerpunkt-Stoßwelle. Das Team freut sich, zumindest im Bereich des Fersenschmerzes dieses seit Jahren etablierte Verfahren nun in Kürze auch als Kassenleistung anbieten zu können.


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 01./02. September 2018

Therapien bei Gelenkverschleiß

Autor: Dr. Gerhard Ascher

Rückenschmerzen stellen nach wie vor eines der größten Volksleiden in Deutschland dar. Sie sind nicht nur der häufigste Grund für Arbeitsunfähigkeit, sondern auch für die Gesamtgesellschaft von enorm medizinischer und ökonomischer Bedeutung. Rund 80 Prozent der Gesellschaft sind im Laufe des Lebens zumindest kurzfristig von Rückenleiden betroffen. Ein erheblicher Teil leidet sogar längerfristig unter Rückenproblemen.

Dabei ist nicht immer nur die Bandscheibe als Ursache der Beschwerden zu sehen. Degenerative Veränderungen der Wirbelsäule können auch die Wirbelbogengelenke betreffen, man spricht dann von Spondylarthrose. Wenn auch diese Gelenke, vergleicht man sie beispielsweise mit einem Kniegelenk, recht klein sind, können hier alle Vorgänge, die zu einer Arthrose gehören, ebenfalls auftreten

Bei der Arthrose kommt es zur zunehmenden Abnutzung (Verschleiß) von Gelenkknorpel. Das kann verschiedene Ursachen haben. Allen jedoch ist gemeinsam, dass das betroffene Gelenk längere Zeit über seine Belastbarkeit hinaus beansprucht wird – es entstehen Knorpelschäden. Da der Knorpel sich nicht von selbst wieder reparieren kann, verschleißt er. Die betroffenen Patienten klagen über Ruhe- und Bewegungsschmerz. Längeres Stehen wie auch Gehen können lokale Rückenschmerzen auslösen. Eine zielführende fachärztliche Diagnostik ist notwendig, um die Diagnose stellen zu können.

Es gibt viele Therapieoptionen, die bei solchen Erkrankungen sinnvoll und auch erfolgreich sein können. Lokale Infiltrationen direkt an den kleinen Gelenken führen meist zu einer Beschwerdelinderung oder auch zu einer Beschwerdefreiheit. Um die Zielgenauigkeit einer Infiltration zu erhöhen, wird die Anwendung häufig mit einer sonographischen Bildgebung kontrolliert. Neben den üblichen verwendeten Präparaten (beispielsweise Cortison) haben sich auch Hyaluronsäureinfiltrationen oder Eigenblutinfiltrationen (Thrombozytenkonzentrat) bewährt.
Ebenso bietet unsere orthopädische Praxis ein umfangreiches konservatives Therapiekonzept mit Osteopathie, Akupunktur oder auch die Neuraltherapie an. Diese Therapieformen werden sehr häufig erfolgreich mit der Physiotherapie in ein modernes Behandlungskonzept integriert.

Sinnvoll ist es immer, eine Erkrankung gar nicht erst zustande kommen zu lassen. Ausgleichssport wie beispielsweise Schwimmen und Laufen (Nordic Walken) sowie spezielle Gymnastik sind zur Vorbeugung wertvoll. Auch die Ernährung sollte man nicht unberücksichtigt lassen. Auch hier kann das orthopädische Team beratend zur Seite stehen.


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 07./08. Juli 2018

Kreuzbandverletzungen nicht regelhaft sofort operieren

Autor: Dr. Gerhard Ascher

Kreuzbandrisse heilen bei 20 bis 25 Prozent der verletzten Sportler ohne operative Maßnahmen dauerhaft stabil aus. Voraussetzung hierfür ist ein guter Faserkontakt der Rissenden ohne Zerfetzung. Diese Rissform liegt viel häufiger vor als früher vermutet. Sie kann vom einem Kreuzband-Erfahrenen im Kernspintomogramm häufig bereits ohne Arthroskopie erkannt werden.

Die noch an manchen Kliniken generell übliche sofortige Gelenkspiegelung ist vielfach unnötig, sie kann das Vernarbungsrisiko erhöhen und verhindert bei aggressivem Vorgehen durch Ausspülen der Stammzellen und Aufdehnen der Fasern die natürliche Heilung.

Denkbar sind in ausgewählten Einzelfällen (Teil-Zerfetzung) die frühzeitige Operation zur Anfrischung und zusätzlichen Anregung der natürlichen Vernarbungsvorgänge oder/und die Eigenblut-Injektion mit Thrombozyten (ACP), den körpereigenen Blutgerinnungsplättchen, die konzentriert Wachstumsfaktoren beinhalten.
Die entstandene Kreuzbandnarbe kann nach Abschluss der natürlichen Vernarbungsphase von sechs Wochen mit Bewegungsbegrenzung in einer speziellen Kreuzbandschiene im Seitenvergleich untersucht und ohne erneute Bildgebung (Kernspin) von Hand getestet werden. Dabei ist wiederum die Erfahrung des Untersuchenden für eine sichere Aussage entscheidend.

Wenn nach diesen sechs Wochen keine seitengleiche Stabilität durch Vernarbung festgestellt werden kann, sollten weiterhin die bewährten operativen Verfahren zum Tragen kommen. Die rein muskuläre Stabilisierung eines Kniegelenks ohne stabile vordere Kreuzbandheilung gelingt nur im Ausnahmefall, bei geringem sportlichem Anspruch ohne Sprung oder Richtungswechsel. Es besteht ständig die Gefahr erneuter Verrenkung mit Meniskus- und Knorpelfolgeschäden. Die Operationstechniken konnten nach vorausgehender Schienenbehandlung verfeinert sowie um die Anfrischung und den Bündelersatz als teils einfachere und weniger belastende Verfahren ergänzt werden.

Es empfiehlt sich also, der Natur ihre Chance zu lassen. Zwingende Gründe für eine Sofortversorgung bleiben weiterhin der eingeklemmte Meniskus, der rexierbare femorale Abriss des Kreuzbandes mit möglicher Refixation und die Aussprengung von Knorpel-Knochenteilen aus der Gelenkfläche, natürlich auch der explizite Wunsch des Patienten.


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 05/06. Mai 2018

Osteopathie als Bestandteil der modernen konservativen Orthopädie

Autor: Peter Hopp

Die Osteopathie ist heutzutage in aller Munde. Grundsätzlich sollte man die Osteopathie nicht als Alternative, sondern bei ausgewählten Indikationen als Ergänzung zu der in Deutschland etablierten Schulmedizin verstehen. So sollte beispielsweise bei chronischen Wirbelsäulenbeschwerden, die trotz gängiger intensiver Therapie keine Tendenz zur Schmerzlinderung zeigen, auch an andere Ursachen gedacht werden.

Eine Störung des Darms oder Läsion, wie es die Osteopathen oft beschreiben, kann auch die Ursache für Schmerzen an der Wirbelsäule sein. Probleme an der Halswirbelsäule sind eventuell auf einen länger zurückliegenden Fahrradsturz zurückzuführen.
Auch Narben, resultierend aus früheren Operationen, führen nicht selten zu Kettenreaktion, die funktionelle Fehlbelastungen zur Folge haben. Dadurch kann es im Laufe der Zeit zu Überlastungsreaktionen kommen und Schmerzen auslösen. Hier kann die Osteopathie eingesetzt werden, um schmerzgeplagten Patienten zu helfen.

Ein erfahrener Therapeut untersucht und behandelt ausschließlich "manualtherapeutisch", d.h. mit den Händen. Als langjährig tätiger Physiotherapeut mit mehrjähriger osteopathischer Ausbildung vor vielen Jahren besitzt Peter Hopp, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, fundierte Kenntnisse, um diese Therapie in der Praxis anbieten zu können.
Neben der genauen Untersuchung des Patienten, ist eine aussagekräftige umfangreiche Anamnese, zum Beispiel über aktuelle Beschwerden, frühere Erkrankungen, Unfälle oder Operationen unumgänglich. Auch die Lebensgewohnheiten des Patienten sollten mit erfragt werden, da zum Beispiel eine ungünstige Ernährung ebenso einer Schmerzlinderung im Wege stehen kann.

Um eine ganzheitliche Therapie planen zu können, wurden in unserer Praxis Spezialsprechstunden eingerichtet, um dem notwendigen zeitlichen Bedarf gerecht zu werden.


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 03./04. März 2018

Der schmerzhafte Fuß

Autor: Dr. Jochen Wolfsteiner

Schon bei jungen Menschen ist häufig eine falsche Belastung durch Fehlstellung, Bewegungsmangel und schlechtes Schuhwerk eine Ursache für Fußbeschwerden. Es kommt zu schmerzhaften Verspannungen der Fußsohle und Unterschenkelmuskulatur. Mit der Zeit entstehen Entzündungen von Muskel- und Sehnenansätzen, aber auch an Faszien und Bändern. Schließlich können die Gelenke gereizt werden und sogar verschleißen. Es kann eine Knochen-Stressreaktion, ein sogenanntes Knochenmarködem auftreten, das sich manchmal bis zur Ermüdungsfraktur steigert.
Manche dieser Veränderungen sind in zunehmenden Fuß- und Zehenverformungen erkennbar, z.B. der Spreizfuß, die Krallenzehen oder der "Hallux valgus", der immer schiefer werdende Großzeh. Schmerzende Füße verursachen manchmal aufsteigende Probleme am ganzen Bewegungsapparat, bis hin zu Kopfschmerzen.

Zu der ärztlichen Untersuchung gehört die genaue Beurteilung der Füße und des ganzen Aufbaus des Bewegungsapparates. Die Betastung kann empfindliche Strukturen analysieren und Bewegungsstörungen aufzeigen. Ein modernes Verfahren der Gang- und Laufanalyse in unserer Praxis kann die Druckbelastungen der Füße statisch und dynamisch feststellen und Fehlstellungen und Fehlfunktionen bis in die Halswirbelsäule aufdecken.
Die sich daraus ergebende Therapie beinhaltet beispielsweise Fußgymnastik, manuelle Physiotherapie, Fußreflextherapie und auch statisch unterstützende oder sensomotorisch aktivierende Maßeinlagen.


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 02./03. Dezember 2017

Versorgung der vorderen Kreuzbandruptur

Autor: Dr. Gerhard Ascher

Die Mehrzahl der aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten beschäftigt sich mit der von uns seit Jahren vertretenen Erkenntnis, dass viele Kreuzbandrisse ohne höheren Zerfetzungsgrad auch ohne Sehnenersatztechniken sicher und stabil zur Ausheilung zu bringen sind. Wir benötigen für die Entscheidung vor allem eine qualitativ hochwertige Kernspintomografie.

Das bessere Gelenkgefühl nach natürlicher Kreuzbandheilung oder zumindest Stumpferhaltung bei Sehnenverstärkung wird wegen der im natürlichen Gewebe enthaltenen Mechanorezeptoren betont. Interessant ist auch die Renaissance der Erkenntnis, dass im Langzeitverlauf sowohl Sportler mit instabilen Kniegelenken häufiger Gelenkverschleiß (Arthrose) entwickeln als auch Patienten nach Kreuzbandersatz-Techniken. Folgerichtig sollten wir alle konservativen Ausheilungsmöglichkeiten ohne den Zusatzschaden eines operativen Eingriffs erkennen und im geeigneten Einzelfall anwenden.
Das bedeutet auch, Menschen ohne sportliche Ambitionen und damit fehlender Verrenkgefährdung selbst bei Kreuzbandinstabilität mit Training und Koordinationsverbesserung zu behandeln.
Nur bei jungen aktiven Knie-Sportlern ist der Trend zur Frühversorgung instabiler Heilungsverläufe in den ersten sechs Monaten zwingend, weil hier sekundäre Meniskus- und Knorpelverletzungen nach Verrenkereignissen zu erheblich früherer Sportinvalidität und zu deutlich schwereren Gelenkarthrosen führen. In diesen Fällen ist die anatomische Kreuzbandersatz-Technik weiterhin eine segensreiche Entwicklung.

Bei der Kreuzbandplastik ist man übrigens inzwischen von der finanziell aufwändigeren und komplikationsträchtigeren Doppelkanal-Technik als Regelversorgung abgerückt, weil hier keine Überlegenheit im Vergleich zu einer modernen anatomischen Einkanal-Technik nachgewiesen werden konnte. Interessant ist auch, dass die Zahl der Kanalfehlbohrungen nicht in erster Linie vom Zugangsweg für die femorale Tunnelanlage abzuhängen scheint. Vielmehr sind das anatomische Verständnis und die Erfahrung des Operateurs mit Beherrschung der Operationstechnik ausschlaggebend.

Die Mehrzahl der Zweitrisse von Kreuzbändern (Rerupturen) ist zwar echten neuen Unfallereignissen in verletzungsträchtigen Sportarten anzulasten, leider aber noch viel zu häufig auch einem zu frühen Einstieg nach wenigen Monaten und ohne ausreichende Fitness.
Wir bieten deshalb seit kurzem in Zusammenarbeit mit dem RFZ im Gewerbepark einen kombinierten Fitness-Test an, der den operierten Sportlern und ihren Physiotherapeuten eine adäquate Unterstützung bei der Festlegung des Sport-Rückkehr-Zeitpunkts („Return to play“) bieten soll. Er besteht aus seitenvergleichender Kraftmessung, Sprungtestanalyse zur Beinachsenstabilisierung und einer Laufbildanalyse mit der praxiseigenen neuen Highspeed-Kamera. Unabhängig hiervon werden weiterhin eine Sehneneinheilungszeit und Gewebsanpassung (Re-Modelling) von neun Monaten empfohlen.


Beiträge unserer Ärzte im OrthoJournal 31 (Ausgabe 10/2017 bis 02/2018)

Dr. Gerhard Ascher beschreibt einen "besonderen Fall", den jahrezehntelangen Verlauf einer Kniegelenksarthrose bei einem Bowling-Leistungssportler:
Jahrzehntelange sportliche Höchstleistung - Kniegelenk am Limit

Dr. Christoph Maluches Fallbespiel zeigt, dass Rückenschmerzen auch durch ausstrahlende Muskelverhärtungen verursacht werden können:
Ischias, Bandscheibenvorfall oder schmerzhafte Triggerpunkte?

Dr. Thomas Katzhammer stellt bebilderte Übungen zur Vorbereitung auf die Skisaison vor:
Die kleine Laufschule - Ihr Warm-up für den Wintersport


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 20. Oktober 2017

Myofasziale Schmerzen durch Triggerpunkte

Autor: Dr. Christoph Maluche

Immer mehr setzt sich in der Medizin die Erkenntnis durch, dass viele Schmerzprobleme gerade im Bewegungsapparat letztendlich vom Muskel- und Bindegewebe selbst ausgehen. Dabei sind sog. Triggerpunkte (TP) schmerzauslösend. Dies sind Schmerzpunkte in den Bindegewebsschichten an Muskeln und Sehnen (den Faszien), die ein bestimmtes Ausstrahlungsgebiet haben und daher oft den Schmerz in eine andere Körperregion projizieren.
Es können sogar Missempfindungen wie bei Nervenirritationen ausgelöst werden. Typisch dafür ist beispielsweise ein "Ischias"-ähnlicher Schmerz im Bein bei Triggerpunkten im Gesäß oder ein Armschmerz bei Triggerpunkten im Schulterblattbereich.
Verursacht werden die Schmerzen durch die Anregung solcher Triggerpunkte bei körperlicher und/oder psychischer Überlastung, manchmal auch durch Stoffwechselstörungen. Fehlhaltungen am Arbeitsplatz, sportliche Überlastung und auch falsche Ernährung spielen eine Rolle.

Die Untersuchung erfordert das Fingerspitzengefühl für das Ertasten der Punkte und die Kenntnis, welche Triggerpunkte jeweils ein bestimmtes Schmerzausstrahlungsgebiet haben. Die Therapie zielt neben der eigentlichen Ursachenbehandlung mit Stressabbau und Stoffwechselregulierung auf die aktivierten Triggerpunkte und schmerzhaften Faszien.
Spezielle Physiotherapie, Wärme, manchmal auch gezielte Injektionen, Stoßwellentherapie und neuerdings auch die Trigger-Akupunktur nach Dr. Kohls können die Beschwerden meist schnell beseitigen.


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 02./03. September 2017

Sportverletzungen – was tun?

Autor: Dr. Gerhard Ascher

Sommerzeit ist Sportzeit. Sonne und warme Witterung locken zur Bewegung an der frischen Luft. Dies hat zweifelsfrei viele positive Aspekte für das Herz-Kreislauf-System, stärkt den Bewegungsapparat, hellt die Stimmung auf und hilft effektiv bei der Gewichtskontrolle. Leider füllt sich zur selben Zeit auch die Sprechstunde der orthopädischen Praxis zunehmend mit sportverletzungsbedingten Problemen. Aber das müsste nicht sein. Viele Schäden und Verletzungen können durch richtiges Verhalten vor, während und nach der sportlichen Aktivität vermieden werden.

  • Jeder Sportler sollte den Umfang und die Intensität seines Trainings so gestalten, dass es optimal auf seine Fähigkeiten zugeschnitten ist. So werden typische Überlastungen vermieden, die zu einer Sportverletzung führen können.
  • Jedes Training und jeder Wettkampf sollten richtig vorbereitet sein. Möglichst sollte eine Aufwärmphase mit Dehn- und Koordinationsübungen durchgeführt werden, um den Körper auf die Belastung vorzubereiten.
  • Gerade Freizeitsportler sollten auf eine geeignete Sportausrüstung achten. Diese sollte der Sportart angepasst sein, beispielsweise geeignete Schuhe beim Laufen oder richtige Schutzausrüstung beim Inline-Skaten.
  • Sportler sollten sich ausgewogen ernähren, um leistungsfähig zu bleiben. Der Körper verbraucht bei sportlicher Belastung viele Mineralien und Vitamine. Gegebenenfalls sollte Mangelzuständen durch entsprechende Nahrungsergänzungsmittel vorgebeugt werden. Im Allgemeinen reicht eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung.
  • Wer sich nicht fit fühlt, weil erst kürzlich eine Grippe auskuriert wurde oder noch Restbeschwerden nach einer Verletzung bestehen, sollte seinen Trainingsumfang entsprechend reduzieren. Da der Körper noch einen Großteil der Energie in den Heilungsprozess steckt, ist er nicht so leistungsfähig wie unter normalen Bedingungen.

    Tritt trotz Berücksichtigung dieser Ratschläge unglücklicherweise eine Verletzung ein, ist es wichtig, schnell zu reagieren, um die verletzungsbedingte Schwellung möglichst gering zu halten und so den Heilungsverlauf bereits zur Beginn positiv zu beeinflussen. In der Akutphase sollte das P-E-C-H-Schema angewendet werden:
    P für Pause: sofortiger Abbruch der körperlichen Aktivität,
    E für Eis: Kühlung der betroffenen Region mit Eisbeutel, Eiswasser oder Kühlspray,
    C für Compression: Anlegen eines elastischen Verbandes mit moderatem Druck,
    H für Hochlagerung des betroffenen Körperabschnitts.

    Nach den Sofortmaßnahmen sollte der Verletzte zur genauen Diagnose einen Arzt aussuchen. Üblicherweise findet in der orthopädischen Praxis unter Berücksichtigung der ausgeübten Sportart eine vollständige sportmedizinische Untersuchung des Bewegungsapparates statt - mit besonderem Augenwerk auf die verletzte Region.

     


    Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 01./02.07.2017

    Botox in der Orthopädie etabliert

    Autor: Dr. Gerhard Ascher

    Botulinumtoxin, kurz Botox, ist inzwischen mit der breiten Anwendung zur Faltenbehandlung in der Life-style-Medizin in aller Munde.

    Das in kleinster Konzentration in ärztlicher Hand ungefährliche "Bakterien-Gift" hat sich auch in der Orthopädie etabliert. Erfolge werden nicht nur für die länger bekannten muskel-spastischen Schmerzen nach Gehirnverletzungen und bei unwillkürlichen Muskelzuckungen erreicht, sondern vor allem für therapieresistente Beschwerden der Fußsohle bei Fersensporn und für den chronischen Tennis- und Golferellenbogen. Erstaunlich anhaltende Beschwerdelinderung können die Orthopäden auch bei chronischen Muskelschmerzen der Wirbelsäule mit ausstrahlendem Nacken- und Kopfschmerz, Schulter oder Gesäß- und Beinschmerzen erzielen. Diese Beschwerden werden meist durch sog. Triggerpunkte und Triggerbänder verursacht, die chronischen Muskelverkrampfungsarealen entsprechen.

    Grundlage für den Botox-Effekt ist die muskelschwächende und damit über Monate entspannende Wirkung von Botox und eine direkte Hemmung der peripheren Nervenfasern. Voraussetzung für die erfolgreiche Behandlung ist eine exakte Diagnose mit Ausschluss anderer Schmerzursachen und der therapieresistente Verlauf unter Anwendung der bekannten Möglichkeiten wie Physiotherapie, andere physikalische Therapien und Medikamente, Stoßwelle, Triggerpunkt-Akupunktur, Einlagen und vieles mehr. Sinnvoll ist meist die positive vorausgehende Testung mit Lokalanästhetikum.

    Die Therapie zählt derzeit noch zu den sog. "Individuellen Gesundheitsleistungen" (IGeL) und wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet.


    Beiträge unserer Ärzte im OrthoJournal 30 (Ausgabe Juli bis Okt. 2017)

    Dr. Gerhard Ascher zeigt an einem Fallbeispiel "Knorpelschaden am Kniegelenk nach Sportverletzung", wie wichtig eine genaue und umfassende Diagnostik für die optimale Therapieplanung ist:
    Knorpelschaden am Kniegelenk - Schmerzhafte Altlast

    Dr. Thomas Katzhammer stellt ein neues arthroskopisches Verfahren bei Schultereckgelenk-Sprengung vor, das viele Vorteile bietet:
    Minimal-invasiver Eingriff in das Schultereckgelenk - Neues Stabilisierungsverfahren


    Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 06./07.05.2017

    Ärztliche Zweitmeinung bei Operationen

    Autor: Dr. Gerhard Ascher

    Ärztliches Handeln erfordert häufig einen tiefgreifenden Eingriff in die körperliche Unversehrtheit des Patienten. Dadurch entsteht oft ein Gefühl der Angst oder der Verunsicherung. Gerade in den operativen Fachgebieten geht es um Eingriffe am eigenen Körper, oft verbunden mit Schmerzen und gesundheitlichen Risiken. Trotz der Aufklärung des behandelnden Arztes wird der Sachverhalt nicht gleich oder nicht ausreichend verstanden.

    Der Gesetzgeber hat mit der Charta der Patientenrechte 2013 und dem Versorgungsstärkungsgesetz 2016 Patienten gesetzliche Wege zur Einholung einer Zweitmeinung eröffnet. Diese Zweitmeinung sollte nur von erfahrenen Fachärzten in dem betroffenen chirurgischen Bereich erstellt werden. Entsprechende Spezialisten werden von manchen Krankenkassen vermittelt oder können natürlich von dem Patienten selbst ausgesucht werden.

    Für alle operativen Eingriffe am Bewegungsapparat stehen die Fachärzte des orthopädischen MVZ im Gewerbepark für eine Zweitmeinung selbstverständlich gerne bereit. Die jahrzehntelange Erfahrung kann auch bei orthopädischen Fragestellungen außerhalb des operativen Spektrums wichtige Informationen und Entscheidungshilfen geben. Relevante Unterlagen schon zuvor erhobener Befunde (Röntgen, Kernspin, Arztberichte) sollten dazu unbedingt mitgebracht werden.
    Diese Beratung hat für die Ärzte und Teammitarbeiter das Ziel, die Patienten unparteiisch zu beraten und bestmöglich zu unterstützen. Dabei wird auch geprüft, ob alle konservativen und nicht operativen Möglichkeiten angesprochen und schon ausgeschöpft wurden. Somit kann sichergestellt werden, dass die geplante Operation tatsächlich die sinnvollste Lösung am Ende einer Behandlungskette darstellt.


    Wiedereinstieg in den Sport nach Knieverletzung

    Viele Sportler fragen sich, wann sie nach einer komplexen Knieverletzung wieder ihre gewohnte sportliche Belastung aufnehmen können. Nicht nur für Profisportler ist dies wichtig, auch der ambitionierte Amateursportler will den richtigen Zeitpunkt zum Wiedereinstieg erfahren. Gerade bei verletzungsträchtigen Sportarten wie Fußball, Handball oder Skifahren muss darauf geachtet werden, dass das Neuverletzungsrisiko nicht erhöht ist. Wird die sportliche Belastung zu früh begonnen, ist dies leider gegeben.

    Auch die Ärzte können nur anhand von statischen Untersuchungstechniken und daher keine sichere Aussage zur Belastungsfähigkeit des betroffenen Kniegelenks liefern. Sowohl die alleinige Orientierung an etwa neun Monaten Zeitabstand zur Verletzung oder Operation als auch die Beurteilung der Kniestabilität im Rahmen der klinischen Untersuchung reichen dazu nicht aus. Die Patienten sollten sowohl nach konservativer als auch operativer Versorgung einer Knieverletzung medizinisch begleitet werden, indem man ihnen bestimmte Belastungstests anbietet. Diese dynamischen und funktionellen Untersuchungen umfassen eine Kraftmessung der Bein- und Beckenmuskulatur, unterschiedliche Sprungtests sowie eine Laufbandanalyse und dienen der Beurteilung der Kraft, Koordination und Beinachsenstabilität. Die Tests helfen, Sicherheit und Vertrauen in das verletzte Kniegelenk zu gewinnen und eine bessere Aussage treffen zu können, ob der Zeitpunkt zur Wiederaufnahme des gewohnten Sportart nicht zu früh ist.

    In der Zusammenschau mit der vorausgehenden Beurteilung durch den behandelnden Arzt und den Physiotherapeuten kann anschließend eine Aussage zur sportlichen Fitness und damit eine Risikoberatung erfolgen. Nach der Auswertung könnte gegebenenfalls eine weitere Trainingsphase vor einer Rückkehr in den Sport oder Wettkampf empfohlen werden.


    Beiträge unserer Ärzte im OrthoJournal 29 (Ausgabe Feb. bis Mai 2017)

    Dr. Gerhard Ascher veranschaulicht an drei Beispielen "Vorderes Kreuzband" unterschiedliche Versorgungskonzepte je nach Verletzungsgrad und persönlicher Lebensplanung:
    Vorderes Kreuzband - Individualisierte Behandlung

    Dr. Thomas Katzhammer stellt den 4D Body Scanner zur Analyse der Wirbelsäulenstatik und Beinachsenverhältnisse vor:
    Neues Gerät zur optischen Wirbelsäulen- und Bewegungsanalyse


    Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 28./29.01.2017

    Behandlungsmöglichkeiten bei Schulterinstabilität

    Autor: Dr. Thomas Katzhammer

    Eine Verrenkung des Schultergelenks (Auskugeln/ Luxation) ist für den Patienten meist ein traumatisierendes und sehr schmerzhaftes Ereignis. Oft ist das Einrenken nur unter Kurznarkose in der Klinik möglich. Dort kann auch eine erste röntgenologische Abklärung der knöchernen Verhältnisse erfolgen. In den meisten Fällen schließt sich eine kernspintomographische Untersuchung an, um die Ausdehnung der Schädigung von Gelenklippe und -kapsel sowie Begleitverletzungen der Rotatorenmanschette beurteilen zu können.

    Oft ist nach einer Erst-Luxation ein konservativer Behandlungsversuch mit vorübergehender Ruhigstellung in einem Schlingenverband und anschließender krankengymnastischer Kräftigung der schultergelenkstabilisierenden Muskulatur gerechtfertigt. Lässt sich bei der obligaten funktionellen Untersuchung durch den erfahrenen Orthopäden jedoch eine fortbestehende Instabilität nachweisen, so schließt sich eine stadiengerechte operative Therapieempfehlung an.

    Liegt keine größere knöcherne Verletzung der Gelenkpfanne oder des Oberarmkopfes vor, so kann dem Patienten zur schonenden Refixation der abgerissenen Gelenklippe am Pfannenrand im Rahmen eines minimal-invasiven Schlüssellocheingriffs geraten werden. Hierbei finden kleine selbstauflösende Anker-Systeme Anwendung, die eine sehr stabile und dauerhafte Fixierung der abgelösten Gelenklippe an Pfannenrand gewährleisten. Kleinere knöcherne Defekte des oberen hinteren Oberarmkopfes können in gleicher Sitzung mit ortsständig fixiertem Sehnenmaterial aufgefüllt werden. Hierdurch wird einem erneuten Einhaken des Oberarmkopfes am vorderen Pfannenrand bei endgradigen Bewegungen und damit erneuten Luxationen effektiv vorgebeugt. Nur bei wiederkehrenden Verrenkungen oder größeren Defekten der Gelenkpfanne ist eine zusätzliche knöcherne Stabilisierung des Pfannenrandes durch Versetzung der Spitze des Rabenschnabel-Fortsatzes oder die Verwendung eines Beckenkammspans erforderlich.

    Durch umfassende Diagnostik und stadiengerechte Behandlung werden so auf schonende Weise dauerhaft belastbare und stabile Gelenkverhältnisse geschaffen und einer vorzeitigen Arthrose-Entwicklung effektiv vorgebeugt.


    Beiträge unserer Ärzte im OrthoJournal 28 (Ausgabe Okt. 2016 - Jan. 2017)

    Dr. Christoph Maluche zeigt an fünf Fallbeispielen, wie erfolgreich die Trigger-Akupunktur in der Schmerztherapie sein kann:
    Trigger-Akupunktur - Therapie nach Dr. Wolfgang Kohls

    Peter Hopp erklärt, dass Schmerzen im Fuß, im Knie, Hüft- oder Rückenbereich durch Fehlbelastungen und Fehlstellungen verursacht sein können. Eine Ganganalyse hilft bei der Diagnostik:
    Bewegungs- und Ganganalyse - Ursachenforschung

    Dr. Thomas Katzhammer zeigt an einem Beispiel, dass bei untypischem Krankheitsverlauf eine schnelle und umfassende Abklärung unabdingbar ist:
    Mehr als nur eine Leistenzerrung?


    Beitrag von Dr. Ascher im OrthoJournal 27 (Ausgabe Juli - Okt. 2016)

    Golf - Sportvergnügen von ganz jung bis uralt


    Beitrag von Dr. Maluche im OrthoJournal 26 (Ausgabe März - Juni 2016)

    Druck auf die Nerven - Diagnostik und konservative Therapie bei Bandscheibenvorfall


    Dr. Aschers Beiträge im OrthoJournal 25
    "Das Kniegelenk im Fokus" (Ausgabe: 12/2015 - 02/2016)

    Dr. Gerhard Ascher, der Kniespezialist unserer Praxis, erklärt die Ursachen der Kniegelenksarthrose und erklärt, wie wichtig eine frühzeitige Behandlung ist: Kniegelenksarthrose - Die OP nicht zu lang aufschieben

    In seinem zweiten Beitrag warnt Dr. Ascher vor voreiligen OPs nach Skiunfällen: Kniebandverletzung - Keinen Schnellschuss riskieren


    Dr. Katzhammers Beiträge im OrthoJournal 24
    "Das Schultergelenk: Meister der Beweglichkeit" (Ausgabe: 09-11/2015)

    Dr. Thomas Katzhammer, der Schulterspezialist unserer Praxis, erklärt in der neuen Ausgabe des OrthoJournals das richtige Vorgehen bei anlage- oder verletzungsbedingten Schulterluxationen: Schulterluxation - häufig und schmerzhaft

    In seinem zweiten Beitrag beschreibt Dr. Katzhammer Ursache und Therapie von Rissen der Rotatorenmanschette: Rotatorenmanschette - Risse sind meist heilbar


    Unsere Ärzte betreuen den EV Regensburg

    Sind Sie Fan des Eishockey Clubs Regensburg? Unsere Ärzte in jedem Fall!
    Vier unserer Ärzte, Dr. Gerhard Ascher, Dr. Thomas Katzhammer, Dr. Christoph Maluche und Herr Peter Hopp, bilden das fachärztlich-orthopädische Betreuerteam des EVR. Die Mannschaft hat somit "Zugriff" auf die Knie-, Schulter- und Wirbelsäulenspezialisten unserer Praxis. Zusammen mit Dr. Carl Rauscher als Facharzt für Allgemeinmedizin und einer Reihe von Physiotherapeuten sind die Spieler sportmedizinisch somit bestens versorgt.

    Wir wünschen dem EV Regensburg eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison!
    Mehr Infos unter www.evregensburg1962.de

    [Eintrag vom 24.09.2015]


    Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 05./06.09.2015
    Lauftipps Teil 3 anlässlich des Regensburger Landkreislaufs am 19. September 2015

    Motivation ist für die Läufer fast alles

    Autor: Dr. Thomas Katzhammer

    Bei monatelanger Vorbereitung auf eine Laufveranstaltung kann die anfängliche Euphorie leicht in lähmende Monotonie und Langeweile umschlagen. Mit Musik oder Partner auf neuen Wegen laufen und sich Zwischenziele setzen, kann für viele Läufer eine große Hilfe sein.
    Wir liefern Ihnen wertvolle Tipps, um trotz intensiver Trainingsbelastung den nötigen Elan und die richtige Motivation zu bewahren.

    Zunächst erscheint wichtig, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Ein bewusst gewählter Saisonhöhepunkt kann die Motivation erhalten. Manchmal ist es sinnvoll, auf dem Weg auch kleine Zwischenziele zu definieren. So kann der Trainingszustand überwacht und die persönliche Leistungsentwicklung gesteuert werden.
    Durch regelmäßige Variation der Laufstrecke lässt sich ebenfalls Langeweile vermeiden. Rundwege sind zwar praktisch, reizvoller ist es jedoch, einfach mal mit Bus oder Bahn einige Stationen zu fahren und die Strecke nach Hause zurückzulaufen. Alternativ kann man seine Stammstrecke auch mal in umgekehrter Richtung bewältigen oder zu einer ungewohnten Tageszeit laufen. So erscheint die gewohnte Strecke in einem ganz neuen Licht. Im Winter kann ein Nachtlauf mit Stirnlampe den Trainingskalender abwechslungsreich erweitern.
    Auch ein Trainingspartner kann neue Motivation bringen. Dabei muss es sich nicht unbedingt um einen vergleichbar leistungsfähigen Läufer handeln. Warum lassen Sie sich nicht einmal von Ihrem Kind auf dem Fahrrad oder einem treuen Vierbeiner begleiten? Wer möchte, kann sich auch von seiner Lieblingsmusik beschallen lassen. Der persönliche "Powersong" kann dabei ungeahnte Energien freisetzen.
    Variieren Sie nicht nur die äußeren Umstände, sondern immer auch das Intensitätsniveau. Intervall- oder Steigerungsläufe sorgen nicht nur für Abwechslung, sie bereiten auch auf wechselnde Beanspruchung im welligen Gelände vor.

    Mit diesen Ratschlägen sollte es Ihnen gelingen, die noch verbliebenen Trainingseinheiten abwechslungsreich zu gestalten und am 19. September voll durchzustarten...
     
    [Pressebeitrag >> www.mittelbayerische.de]


    Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 22./23.08.2015
    Lauftipps Teil 2 anlässlich des Regensburger Landkreislaufs am 19. September 2015

    Signale beachten - Wie man bei großer Hitze einen kühlen Kopf bewahrt

    Autor: Dr. Thomas Katzhammer

    Die große Hitzewelle scheint aktuell vorbei zu sein. Trotzdem wollen wir darüber informieren, wie man beim Laufen stets einen kühlen Kopf bewahrt und auf welche Alarmsignale man achten sollte.
    Grundsätzlich stellt intensive sportliche Aktivität ab 25 Grad im Schatten für den menschlichen Körper bereits eine deutlich erhöhte Belastung dar. Ab 30 Grad und zusätzlich erhöhter Ozonbelastung (240 Mikrogramm/Kubikmeter) sollte Ausdauertraining im Freien ganz vermieden werden. Daher empfiehlt es sich, an solchen Tagen auf die frühen Morgenstunden auszuweichen. Wenn aus beruflichen Gründen nur abends trainiert werden kann, sollte das Training so spät wie möglich und vorwiegend im Schatten erfolgen.

    Die zentrale Stellgröße ist der Flüssigkeitshaushalt. Da der Köper bemüht ist, über vermehrtes Schwitzen und die damit verbundene Verdunstungskälte die übermäßige Köperwärme abzuführen, ist mit einem drastisch erhöhten Wasser- und Mineralstoffbedarf zu rechnen. Entsprechend sollte man nur „vollgetankt“ mit möglichst isotonen oder leicht hypotonen Getränken an den Start gehen. Eine zusätzliche Flüssigkeitszufuhr während des Laufens ist dann erst ab einer Ausdauerbelastung von über einer Stunde erforderlich.
    Auch die verwendete Laufkleidung muss dem vermehrten Flüssigkeitstransport Rechnung tragen. Shorts und ärmellose Laufshirts aus möglichst hellem und luftigem Funktionsgewebe sind ebenso wie dünne Socken und atmungsaktive Schuhe zu empfehlen.
    Je spärlicher die Bekleidung, desto sorgfältiger sollte auf ausreichenden Sonnenschutz geachtet werden. Da fetthaltige Cremes die schweißproduzierenden Poren leicht verstopfen können, sollte möglichst auf wasserfeste fettarme Sprays ausgewichen werden. Um auch die Augen vor übermäßiger UV-Belastung zu schützen, empfiehlt sich das Tragen einer geeigneten Sportbrille und/oder einer luftdurchlässigen Laufkappe.
     
    [Pressebeitrag >> www.mittelbayerische.de]


    Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 08./09.08.2015
    Lauftipps Teil 1 anlässlich des Regensburger Landkreislaufs am 19. September 2015

    Berglauf fördert die Ausdauer - Tipps zur Vorbereitung

    Autor: Dr. Thomas Katzhammer

    (...) In der Lauf-Vorbereitung und Trainingsplanung sollte das Berglaufen einen festen Bestandteil einnehmen. Gerade bergauf lassen sich durch die intensivere Muskel- und Kreislaufbelastung gezielt Belastungsspitzen mit hohem Trainingsreiz setzen. Dies fördert Kraft, Ausdauer und Tempofähigkeit. Die Fähigkeit, möglichst energiesparend zu laufen (Laufökonomie), wird gesteigert.

    Koordinativ verbessern wir bergauf durch leicht vorgeneigte Köperhaltung den Knie-Hub, was uns dann auch beim Laufen in der Ebene zugute kommt. Die Schrittlänge wird automatisch verkürzt. Dies reduziert die Anprall-Kräfte und schont den gesamten Stütz- und Bewegungsapparat. Einzig die Achillessehne und die Wadenmuskulatur werden durch die verstärkte Beugung im Sprunggelenk vermehrt belastet. Eine stufenweise Steigerung der Berglaufbelastung ist anzuraten. Dies gilt besonders für die unweigerlich auf den Berglauf folgenden Bergab-Passagen. Langsames und kontrolliertes Laufen oder Gehen hilft, die Gefahr von Fehltritten zu reduzieren. Mit kurzen Schritten und hoher Schrittfrequenz sollte auch bergab versucht werden, die Belastung abzufangen und aus den Knien heraus abzufedern.
    Der Wahl des Laufschuhs kommt beim Berglauf eine ganz besondere Bedeutung zu, da neben einer besonders guten Dämpfung im Rück- und Mittelfußbereich auch eine rutschfeste Sohle dazu beiträgt, Verletzungen und Überlastungen zu vermeiden. So lassen sich nach entsprechender Vorbereitung auch gefürchtete Bergpassagen etwas "glatt" ziehen und Geländekuppen mit ungeahnter Dynamik überwinden.
     
    [Pressebeitrag >> www.mittelbayerische.de]


    Lesen Sie den Beitrag unserer Praxis in Ausgabe des OrthoJournals 23 - Juni bis August 2015

    Dr. Christoph Maluche erläutert an Hand von Fallbeispielen die Ursache von Schmerzen im Bewegungsapparat: Muskeln und Faszien unter Hochdruck


    Lesen Sie die Beiträge unserer Ärzte in der Ausgabe 22 des OrthoJournals März bis Mai 2015

    Dr. Gerhard Ascher gibt Gesundheitsratschläge aus der Sicht eines golfenden Orthopäden.

    Dr. Thomas Katzhammer erklärt: Die Kalkschulter - Was steckt dahinter?


    Praxisschwerpunkt: Kreuzbandplastik

    Auch die Risse des vorderen Kreuzbandes am Kniegelenk können entgegen landläufiger Meinung konservativ ohne operative Maßnahmen zur Ausheilung gebracht werden.
    Voraussetzung ist die sofortige exakte Diagnosestellung, die richtige Interpretation des Kernspintomographiebildes und die konsequente Behandlungsführung mit Kreuzbandschiene in den ersten sechs Wochen und vorsichtiger Rehabilitationsaufbau in der Folgezeit.
    Jede operative Versorgung bedeutet erhebliche Zusatzrisiken für den Patienten. Jede erfolgreiche konservative Bandheilung ist ein entscheidender Gewinn für den Patienten und verringert die Kosten im Gesundheitswesen.
    Nutzen Sie die Chance durch eingehende Aufklärung und holen Sie im Zweifel eine Zweitmeinung erfahrener Ärzte ein, die konservative und operative Behandlungstechniken in Kombination beherrschen!
    Lesen Sie hier weiter!


    Praxisschwerpunkt: Schulterverletzungen und Sehnenrisse

    Lesen Sie dazu den folgenden Artikel von Dr. Thomas Katzhammer:
    Rekonstruktion der Rotatorenmanschette


    Volkskrankheit Osteoporose

    Trotz erheblicher volkswirtschaftlicher und gesundheitspolitischer Bedeutung fristet die Diagnostik und damit die Therapie der Osteoporose immer noch ein Schattendasein.
    Lesen Sie hier weiter!


    Unsere Praxis auf TVA Regensburg

    Haben Sie die Sendung "Zukunft Orthopädie" am 14. Juni 2011 auf TV Aktuell Regensburg verfolgt?
    Per Klick auf folgenden Link können Sie den Beitrag zu unserer Praxis immer noch ansehen:
    TV Aktuell - Zukunft Orthopädie vom 14.06.2011


    Tight Rope-Stabilisierung einer Schultereckgelenk-Sprengung
    (Autor: Dr. Katzhammer)

    Die Indikation zur operativen Versorgung einer akuten Schultereckgelenk-Sprengung mit kompletter Zerreißung der coracoclaviculären und acromioclaviculären Bänder, jedoch ohne ausgeprägte Fehlstellung des lat. Clavicula-Endes (Rockwood/Tossy 3-Klassifizierung) wird nach wie vor kontrovers diskutiert.
    Lesen Sie hier weiter!


    Anatomische MPFL-Rekonstruktion zur Stabilisierung der Patella bei chronischer Patellaluxation (Autor: Dr. Ertelt)

    Biomechanische Studien bestätigen, dass das Ligamentum patellofemorale mediale (MPFL) im strecknahen Zustand der Hauptstabilisator im Falle einer Patellalateralisierung/ Luxation ist.
    Lesen Sie hier weiter!


    Beschleunigung der Gewebsheilung und Förderung der Gewebsregeneration möglich!

    Die jüngere medizinische Forschung hat einige neue Möglichkeiten der Förderung von Gewebsheilung nach Verletzungen oder in der Gewebserholung bei chronischen Sehnen- oder Gelenkschäden aufgezeigt.
    Lesen Sie hier weiter!


    Achillessehnenentzündung (Autor: Dr. Maluche)

    Die akute Achillessehnenentzündung ist ein häufiges Problem bei sportlicher Dauerbelastung.
    Allerdings kann sie - gerade im mittleren Lebensalter - auch spontan ohne sportliche Belastung auftreten. Die Ursachen sind dabei vielfältig.
    Lesen Sie hier weiter!


    "Erst was man extrem oft macht, macht man auch gut"

    Heinz Klein, MZ, sprach mit Dr. Gerhard Ascher über früheren und neuen Wandel: Gemeinschaftspraxen, Arthroskopie, ambulantes Operieren, Netzwerkideen.
    Lesen Sie hier weiter!


    Arthrosevorbeugung und Verlangsamung fortschreitender Gelenkalterung durch Glukosaminsulfat, Chondroitinsulfat und Kollagenhydrolysat sowie Hyaluronsäure und Eigenbluttherapie

    Unsere Gewebe sind nur für eine begrenzte Lebenszeit angelegt und optimal funktionsbereit.
    Je nach Veranlagung, lebenslanger Beanspruchung und Lebensweise werden unsere Gewebe fortschreitenden Abbauprozessen unterliegen. Die Forschung verwendet gerade in unserer älter werdenden Gesellschaft viel Zeit und Geld für das Gebiet der Verschleißforschung. Einige Präparate sind inzwischen den Kinderschuhen entwachsen und konnten klare Nachweise für ihre Wirksamkeit erbringen.
    Lesen Sie hier weiter!


    Renaissance der Kombination von Beinachsen-Umstellungsosteotomie ("Geradstellung") in Kombination mit knorpelinduktiven Techniken (Knorpelneubildung)

    Stärkere O-Bein- oder X-Bein-Fehlstellungen oder auch nur eine Meniskusentfernung erhöhen den Druck auf die Knorpelflächen so erheblich, dass frühzeitige Verschleißprozesse in Gang gesetzt werden. Der Ausweg eines künstlichen Gelenkes zur "Knochenneubeschichtung" ist in jungen Jahren kaum gangbar, da künstliche Gelenke immer mit dem Langzeitrisiko der Lockerung behaftet sind.
    Lesen Sie hier weiter!


    Zweitmeinung (second opinion) vor Operationen oder bei fehlendem Therapieerfolg einholen!

    Gleiche Erkrankungen oder Verletzungen werden regional unterschiedlich häufig und mit unterschiedlichen Techniken operiert. Grund ist u.a. der verschiedene Erfahrungshintergrund für die möglichen operativen und konservativen Verfahren.
    Lesen Sie hier weiter!


    Positive Behandlungsergebnisse mit der fokussierten und radialen Stoßwellentherapie

    Bestens bewährt hat sich seit 1995 der Einsatz von hochenergetischem Ultraschall in der Orthopädie.
    Lesen Sie hier weiter!


    Sitzkeil, Lumbalstütze, Nackenkissen

    Gerne teilen wir Ihnen unsere Erfahrungen mit verschiedenen orthopädischen Hilfsmitteln und Trainingsgeräten mit. Wir vermitteln gerne weiterführende Beratungsstellen.


    Meniskuserhaltung für die Arthrosevorbeugung entscheidend!

    Die Entstehung von Kniegelenksverschleißschäden wird nach Meniskusentfernung entscheidend beschleunigt. Die Meniskusverletzung ist deshalb möglichst sofort durch Meniskusnaht zu versorgen.
    Lesen Sie hier weiter!


    Frühe vordere Kreuzbandplastik für ambitionierte Sportler dringend zu empfehlen

    Nach erfolglosem konservativen Vernarbungsversuch droht bei bleibender Instabilität das chronische Verrenkphänomen, der frühe Meniskusverlust und die vorzeitige Kniegelenksarthrose.
    Lesen Sie hier weiter!


    Neue Operationstechniken bei Knorpelschäden

    Mehr dazu auf unseren Webseiten unter der Rubrik "Was wir behandeln":
    Operative Therapien bei Knörpelschäden


    Leistungssportbetreuung - Breitensportbetreuung

    SOK, das Sportmedizinische Orthopädische Kompetenzzentrum im Gewerbepark Regensburg, mit regelmäßiger interdisziplinärer Besprechung und Beurteilung von Problempatienten!
    Lesen Sie hier weiter!