Wichtiges und Neues

Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 01./02.07.2017

Botox in der Orthopädie etabliert

Autor: Dr. Gerhard Ascher

Botolinumtoxin, kurz Botox, ist inzwischen mit der breiten Anwendung zur Faltenbehandlung in der Life-style-Medizin in aller Munde.

Das in kleinster Konzentration in ärztlicher Hand ungefährliche "Bakterien-Gift" hat sich auch in der Orthopädie etabliert. Erfolge werden nicht nur für die länger bekannten muskel-spastischen Schmerzen nach Gehirnverletzungen und bei unwillkürlichen Muskelzuckungen erreicht, sondern vor allem für therapieresistente Beschwerden der Fußsohle bei Fersensporn und für den chronischen Tennis- und Golferellenbogen. Erstaunlich anhaltende Beschwerdelinderung können die Orthopäden auch bei chronischen Muskelschmerzen der Wirbelsäule mit ausstrahlendem Nacken- und Kopfschmerz, Schulter oder Gesäß- und Beinschmerzen erzielen. Diese Beschwerden werden meist durch sog. Triggerpunkte und Triggerbänder verursacht, die chronischen Muskelverkrampfungsarealen entsprechen.

Grundlage für den Botox-Effekt ist die muskelschwächende und damit über Monate entspannende Wirkung von Botox und eine direkte Hemmung der peripheren Nervenfasern. Voraussetzung für die erfolgreiche Behandlung ist eine exakte Diagnose mit Ausschluss anderer Schmerzursachen und der therapieresistente Verlauf unter Anwendung der bekannten Möglichkeiten wie Physiotherapie, andere physikalische Therapien und Medikamente, Stoßwelle, Triggerpunkt-Akupunktur, Einlagen und vieles mehr. Sinnvoll ist meist die positive vorausgehende Testung mit Lokalanästhetikum.

Die Therapie zählt derzeit noch zu den sog. "Individuellen Gesundheitsleistungen" (IGeL) und wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet.


Beiträge unserer Ärzte im OrthoJournal 30 (Ausgabe Juli bis Okt. 2017)

Dr. Gerhard Ascher zeigt an einem Fallbeispiel "Knorpelschaden am Kniegelenk nach Sportverletzung", wie wichtig eine genaue und umfassende Diagnostik für die optimale Therapieplanung ist:
Knorpelschaden am Kniegelenk - Schmerzhafte Altlast

Dr. Thomas Katzhammer stellt ein neues arthroskopisches Verfahren bei Schultereckgelenk-Sprengung vor, das viele Vorteile bietet:
Minimal-invasiver Eingriff in das Schultereckgelenk - Neues Stabilisierungsverfahren


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 06./07.05.2017

Ärztliche Zweitmeinung bei Operationen

Autor: Dr. Gerhard Ascher

Ärztliches Handeln erfordert häufig einen tiefgreifenden Eingriff in die körperliche Unversehrtheit des Patienten. Dadurch entsteht oft ein Gefühl der Angst oder der Verunsicherung. Gerade in den operativen Fachgebieten geht es um Eingriffe am eigenen Körper, oft verbunden mit Schmerzen und gesundheitlichen Risiken. Trotz der Aufklärung des behandelnden Arztes wird der Sachverhalt nicht gleich oder nicht ausreichend verstanden.

Der Gesetzgeber hat mit der Charta der Patientenrechte 2013 und dem Versorgungsstärkungsgesetz 2016 Patienten gesetzliche Wege zur Einholung einer Zweitmeinung eröffnet. Diese Zweitmeinung sollte nur von erfahrenen Fachärzten in dem betroffenen chirurgischen Bereich erstellt werden. Entsprechende Spezialisten werden von manchen Krankenkassen vermittelt oder können natürlich von dem Patienten selbst ausgesucht werden.

Für alle operativen Eingriffe am Bewegungsapparat stehen die Fachärzte des orthopädischen MVZ im Gewerbepark für eine Zweitmeinung selbstverständlich gerne bereit. Die jahrzehntelange Erfahrung kann auch bei orthopädischen Fragestellungen außerhalb des operativen Spektrums wichtige Informationen und Entscheidungshilfen geben. Relevante Unterlagen schon zuvor erhobener Befunde (Röntgen, Kernspin, Arztberichte) sollten dazu unbedingt mitgebracht werden.
Diese Beratung hat für die Ärzte und Teammitarbeiter das Ziel, die Patienten unparteiisch zu beraten und bestmöglich zu unterstützen. Dabei wird auch geprüft, ob alle konservativen und nicht operativen Möglichkeiten angesprochen und schon ausgeschöpft wurden. Somit kann sichergestellt werden, dass die geplante Operation tatsächlich die sinnvollste Lösung am Ende einer Behandlungskette darstellt.


Wiedereinstieg in den Sport nach Knieverletzung

Viele Sportler fragen sich, wann sie nach einer komplexen Knieverletzung wieder ihre gewohnte sportliche Belastung aufnehmen können. Nicht nur für Profisportler ist dies wichtig, auch der ambitionierte Amateursportler will den richtigen Zeitpunkt zum Wiedereinstieg erfahren. Gerade bei verletzungsträchtigen Sportarten wie Fußball, Handball oder Skifahren muss darauf geachtet werden, dass das Neuverletzungsrisiko nicht erhöht ist. Wird die sportliche Belastung zu früh begonnen, ist dies leider gegeben.

Auch die Ärzte können nur anhand von statischen Untersuchungstechniken und daher keine sichere Aussage zur Belastungsfähigkeit des betroffenen Kniegelenks liefern. Sowohl die alleinige Orientierung an etwa neun Monaten Zeitabstand zur Verletzung oder Operation als auch die Beurteilung der Kniestabilität im Rahmen der klinischen Untersuchung reichen dazu nicht aus. Die Patienten sollten sowohl nach konservativer als auch operativer Versorgung einer Knieverletzung medizinisch begleitet werden, indem man ihnen bestimmte Belastungstests anbietet. Diese dynamischen und funktionellen Untersuchungen umfassen eine Kraftmessung der Bein- und Beckenmuskulatur, unterschiedliche Sprungtests sowie eine Laufbandanalyse und dienen der Beurteilung der Kraft, Koordination und Beinachsenstabilität. Die Tests  helfen, Sicherheit und Vertrauen in das verletzte Kniegelenk zu gewinnen und eine bessere Aussage treffen zu können, ob der Zeitpunkt zur Wiederaufnahme des gewohnten Sportart nicht zu früh ist.

In der Zusammenschau mit der vorausgehenden Beurteilung durch den behandelnden Arzt und den Physiotherapeuten kann anschließend eine Aussage zur sportlichen Fitness und damit eine Risikoberatung erfolgen. Nach der Auswertung könnte gegebenenfalls eine weitere Trainingsphase vor einer Rückkehr in den Sport oder Wettkampf empfohlen werden.


Beiträge unserer Ärzte im OrthoJournal 29 (Ausgabe Feb. bis Mai 2017)

Dr. Gerhard Ascher veranschaulicht an drei Beispielen "Vorderes Kreuzband" unterschiedliche Versorgungskonzepte je nach Verletzungsgrad und persönlicher Lebensplanung:
Vorderes Kreuzband - Individualisierte Behandlung

Dr. Thomas Katzhammer stellt den 4D Body Scanner zur Analyse der Wirbelsäulenstatik und Beinachsenverhältnisse vor:
Neues Gerät zur optischen Wirbelsäulen- und Bewegungsanalyse


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 28./29.01.2017

Behandlungsmöglichkeiten bei Schulterinstabilität

Autor: Dr. Thomas Katzhammer

Eine Verrenkung des Schultergelenks (Auskugeln/ Luxation) ist für den Patienten meist ein traumatisierendes und sehr schmerzhaftes Ereignis. Oft ist das Einrenken nur unter Kurznarkose in der Klinik möglich. Dort kann auch eine erste röntgenologische Abklärung der knöchernen Verhältnisse erfolgen. In den meisten Fällen schließt sich eine kernspintomographische Untersuchung an, um die Ausdehnung der Schädigung von Gelenklippe und -kapsel sowie Begleitverletzungen der Rotatorenmanschette beurteilen zu können.

Oft ist nach einer Erst-Luxation ein konservativer Behandlungsversuch mit vorübergehender Ruhigstellung in einem Schlingenverband und anschließender krankengymnastischer Kräftigung der schultergelenkstabilisierenden Muskulatur gerechtfertigt. Lässt sich bei der obligaten funktionellen Untersuchung durch den erfahrenen Orthopäden jedoch eine fortbestehende Instabilität nachweisen, so schließt sich eine stadiengerechte operative Therapieempfehlung an.

Liegt keine größere knöcherne Verletzung der Gelenkpfanne oder des Oberarmkopfes vor, so kann dem Patienten zur schonenden Refixation der abgerissenen Gelenklippe am Pfannenrand im Rahmen eines minimal-invasiven Schlüssellocheingriffs geraten werden. Hierbei finden kleine selbstauflösende Anker-Systeme Anwendung, die eine sehr stabile und dauerhafte Fixierung der abgelösten Gelenklippe an Pfannenrand gewährleisten. Kleinere knöcherne Defekte des oberen hinteren Oberarmkopfes können in gleicher Sitzung mit ortsständig fixiertem Sehnenmaterial aufgefüllt werden. Hierdurch wird einem erneuten Einhaken des Oberarmkopfes am vorderen Pfannenrand bei endgradigen Bewegungen und damit erneuten Luxationen effektiv vorgebeugt. Nur bei wiederkehrenden Verrenkungen oder größeren Defekten der Gelenkpfanne ist eine zusätzliche knöcherne Stabilisierung des Pfannenrandes durch Versetzung der Spitze des Rabenschnabel-Fortsatzes oder die Verwendung eines Beckenkammspans erforderlich.

Durch umfassende Diagnostik und stadiengerechte Behandlung werden so auf schonende Weise dauerhaft belastbare und stabile Gelenkverhältnisse geschaffen und einer vorzeitigen Arthrose-Entwicklung effektiv vorgebeugt.


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 03./04.12.2016

Osteopathie als Ergänzung der Orthopädie

Autor: Peter Hopp

Die Osteopathie ist heutzutage in aller Munde. Grundsätzlich ist die Osteopathie nicht als Alternative, sondern bei ausgewählten Indikationen als Ergänzung zu der in Deutschland etablierten Schulmedizin zu verstehen. So sollte beispielsweise bei chronischen Wirbelsäulenbeschwerden, die trotz gängiger intensiver Therapie keine Tendenz zur Schmerzlinderung zeigen, auch an andere Ursachen gedacht werden.
Eine Störung des Darms oder Läsion, wie es die Osteopathen oft beschreiben, kann auch die Ursache für Schmerzen an der Wirbelsäule sein. Probleme an der Halswirbelsäule sind eventuell auf einen länger zurückliegenden Fahrradunfall zurückzuführen. Auch Narben, resultierend aus früheren Operationen, führen nicht selten zu Kettenreaktionen, die funktionelle Fehlbelastungen zur Folge haben. Dadurch kann es im Laufe der Zeit zu Überlastungsreaktionen kommen, die Schmerzen auslösen. Hier kann die Osteopathie oft hilfreich sein, um schmerzgeplagten Patienten zu helfen. Ein erfahrener Therapeut untersucht und behandelt ausschließlich „manualtherapeutisch“, also mit den Händen.

Als langjährig tätiger Physiotherapeut mit abgeschlossener osteopathischer Ausbildung besitzt Peter Hopp, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, fundierte Kenntnisse, um die Therapie anbieten zu können. Neben der genauen Untersuchung des Patienten, ist eine aussagekräftige Anamnese unumgänglich, beispielsweise über aktuelle Beschwerden, frühere Erkrankungen, Unfälle oder Operationen. Dazu wurden in der Praxis Spezialsprechstunden eingerichtet, um dem notwendigen zeitlichen Bedarf gerecht zu werden.


Aus der Rundschau vom 19.10.2016

Akupunktur der Triggerpunkte

Autor: Dr. Christoph Maluche

Triggerpunkte sind Schmerzpunkte, welche sich vorwiegend in der Muskulatur, den Faszien und den Sehnen befinden. Sie sind für jeden Muskel an einer typischen Stelle lokalisiert. Dadurch entstehen im Muskel Druckschmerz, Hartspann und lokale Verhärtungen. Triggerpunkte erzeugen häufig einen Übertragungsschmerz, der sich auch in einem größeren Radius bemerkbar machen kann. Beispiele hierfür sind Kopf- und Gesichtsschmerzen, Armschmerzen, Ischiasbeschwerden und ähnliche Schmerzen sowie Rücken- und Bauchschmerzen.
Verursacht werden Triggerpunkte unter anderem durch Fehlbelastung und Fehlhaltung, jedoch auch durch Nervenreizungen, Gelenkblockierungen, Gelenkverschleiß, als Verletzungsfolge und vielem mehr.

Der Zusammenhang diverser Beschwerden mit schmerzhaften Triggerpunkten ist kein neues Phänomen: Schon im 17. Jahrhundert erfolgten Akupunkturbehandlungen von Triggerpunkten. In den letzten Jahrzehnten hat das Vorhandensein von Triggerpunkt-assoziierten Beschwerden in der medizinischen Fachwelt zunehmend an Bedeutung gewonnen. Besondere Fortschritte in der Erforschung der Triggerpunkte haben Dr. Janet Travell und Prof. David Simons in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gemacht.
Behandelt wurden Triggerpunkte bis dato vorwiegend mit Dehntechniken von Muskeln und Faszien beziehungsweise mit Injektionen von Lokalanästhetika und anderen Stoffen. Die Ärzte erkannten, dass der Behandlungserfolg nicht vom injizierten Wirkstoff abhängt. Es entstand das „trockene“ Nadeln via Injektionsnadeln, schließlich auch durch Akupunkturnadeln. Die Wirksamkeit hat sich in langjähriger Erfahrung bestätigt: Dr. Wolfgang Kohls, Wiehl-Bielstein, führte bereits über 80.000 Behandlungen mit der Triggerpunkt-Akupunktur durch und kann eine hohe Erfolgsquote vorweisen. Bei 80 Prozent der Patienten berichtet er eine deutliche Besserung.
Mehr Infos gibt es auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Triggerpunkt-Auflösung zur Schmerzbehandlung unter www.trias-kohls.de.

Im Orthopädie Regensburg MVZ im Gewerbepark Regensburg arbeitet Dr. Christoph Maluche seit über sechs Jahren mit der Akupunktur von Triggerpunkten. Im Rahmen der Behandlung stellte der Mediziner verblüffende Verbesserungen und Erfolge auch bei bereits lange bestehenden, therapieresistenten Beschwerden fest. Dabei ist die Akupunktur meist wesentlich weniger schmerzhaft als Druck- und Dehntechniken der Manuellen Therapie.

Von privaten Versicherungen wird diese Trigger-Akupunktur in der Regel ohne Probleme bezahlt. Der Prager Arzt Professor Dr. Karl Lewitt fordert seit 2003 eine größere Beachtung dieser Methode: „Der Triggerpunkt, wie er heute definiert wird, ist gewiss die häufigste Manifestation des Schmerzes im Bewegungssystem, wenn nicht im Organismus überhaupt. Trotzdem wird ihm bei weitem nicht die Aufmerksamkeit gewidmet, die seiner Bedeutung entspricht“, schreibt Lewitt in einem Geleitwort zum 2009 erschienenen Fachbuch „Triggerpunkt-Therapie“ von Beat Dejung.


Beiträge unserer Ärzte im OrthoJournal 28 (Ausgabe Okt. 2016 - Jan. 2017)

Dr. Christoph Maluche zeigt an fünf Fallbeispielen, wie erfolgreich die Trigger-Akupunktur in der Schmerztherapie sein kann:
Trigger-Akupunktur - Therapie nach Dr. Wolfgang Kohls

Peter Hopp erklärt, dass Schmerzen im Fuß, im Knie, Hüft- oder Rückenbereich durch Fehlbelastungen und Fehlstellungen verursacht sein können. Eine Ganganalyse hilft bei der Diagnostik:
Bewegungs- und Ganganalyse - Ursachenforschung

Dr. Thomas Katzhammer zeigt an einem Beispiel, dass bei untypischem Krankheitsverlauf eine schnelle und umfassende Abklärung unabdingbar ist:
Mehr als nur eine Leistenzerrung?


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 01.-03.10.2016

Bewegungs- und Ganganalyse

Autor: Peter Hopp

Kaum etwas ist wichtiger für den Menschen, als sich frei, uneingeschränkt und weitgehend beschwerdefrei fortbewegen zu können. Dabei ist uns selten bewusst, dass beim Gehen eine Vielzahl von Muskeln, Gelenken und Nervenbahnen koordiniert zusammenarbeiten müssen.

Bei diesem komplexen Zusammenspiel können schon kleinste Fehlfunktionen zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Mobilität führen und Schmerzen im Fuß-, Knie-, Hüft- oder Rückenbereich auslösen. Nicht immer liegt die Ursache dort, wo der Schmerz liegt. So können beispielsweise Rückenschmerzen und Kniebeschwerden durch Fehlbelastungen und Fehlstellungen der Füße verursacht werden, weil sie zu Veränderungen der gesamten Körperstatik führen. Möchte man verlässliche Diagnosen stellen, so ist eine ganzheitliche Betrachtung des Bewegungsapparates unerlässlich.
Ergänzend zu einer umfassenden körperlichen Untersuchung durch den erfahrenen Arzt kann eine Bewegungsanalyse dazu beitragen, eine zielführende Diagnose zu finden. Aber nicht nur bei bestehenden Beschwerden ist eine Bewegungsanalyse sinnvoll. Die Orthopäden im Gewerbepark können beispielsweise nach einer Knieoperation den Heilungsprozess verfolgen und anhand einer dynamischen Untersuchung feststellen, ob eine uneingeschränkte sportliche Belastung schon wieder möglich ist.
Auch in der Prävention ist eine Bewegungsanalyse einzusetzen. Man kann Fehlstellungen in der Statik der am Gang beteiligten Gelenke (Fuß, Knie, Hüfte, Wirbelsäule) frühzeitig erkennen und therapeutische Maßnahmen ergreifen.

Die Vermessung erfolgt rein lichtoptisch, das heißt ohne Strahlenbelastung wie beispielsweise beim Röntgen. Dabei wird die Körperoberfläche gescannt und mit Hilfe einer Computersoftware in ein räumliches Bild umgewandelt. Die Bewegungsanalyse betrachtet in nur einem Messvorgang den gesamten Körper von den Füßen, über die Beine und das Becken bis hin zur Wirbelsäule. Die Messung dauert nur wenige Sekunden und liefert Informationen über die gesamte Körperstatik und Körperhaltung.


Beitrag von Dr. Ascher im OrthoJournal 27 (Ausgabe Juli - Okt. 2016)

Golf - Sportvergnügen von ganz jung bis uralt


Aktuelle Info

Seit 1. Juli 2016 firmiert unsere bisherige orthopädische Gemeinschaftspraxis als medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)  unter ärztlicher Leitung von Dr. Gerhard Ascher.
Unser neuer Name lautet "Orthopädie Regensburg MVZ".
Für unsere Patienten und zuweisenden Kollegen ergeben sich daraus keine Änderungen in der Versorgung. Wir sind weiterhin ganzjährig von Montag bis Freitag mit vollem persönlichem und fachlichem Einsatz bei gleichem Ärzteteam für Sie da. Auch die Kontaktmöglichkeiten bleiben unverändert.
Wir freuen uns, wenn Sie uns auch weiterhin Ihr Vertrauen schenken.

Ihr Ärzteteam
Dr. Ascher, Dr. Ertelt, Dr. Maluche, Dr. Katzhammer, Ulrich Kreuels und Peter Hopp


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 04./05.06.2016

Kleines Gelenk, großer Beschwerdeverursacher

Autor: Dr. Gerhard Ascher

Die Kniescheibe ist als verschieblicher Gleitknochen in den vierköpfigen Oberschenkelmuskel über die Quadrizepssehne und das Patellarsehnenband eingebettet. Die zusätzliche dreidimensionale Aufhängung über die Retinakula (Bandhüllen zu Innenband, Außenband, Menisken und Beugemuskeln) ermöglicht die abgestimmte Führung, Steuerung und mittige Gleitfähigkeit der Kniescheibe im Gleitlager.

Naturgemäß sind die Form der Kniescheibe und des Gleitlagers verschiedenartigsten Formvarianten und Formfehlern unterworfen, die meist auf genetischer Grundlage die Ausrichtung der Kniescheibe und die ausgewogene Druckverteilung beeinträchtigen können. Gleiches gilt für die Festigkeit der Bänder. Eine verstärkte Innendrehung des Oberschenkels gegenüber der dann ebenfalls verstärkten Außendrehung des Schienbeinknochens kann wie das allbekannte X-Bein (Genu valgum) zur erheblichen Verstärkung dieser Lateraltendenz führen – und damit zur Überbelastung der äußeren Kniescheibengelenksanteile.
Der Knorpel im Kniegelenk ist im Gehen je nach Geschwindigkeit bis zum Dreifachen des Körpergewichts belastet, bereits bei schnellem Richtungswechsel, Sprints oder kleineren Sprüngen bis zum Siebenfachen des Körpergewichts, bei Sprüngen in der Leichtathletik, beim Fußball- oder Handballspiel mit dem Zehnfachen des Körpergewichts. Selbst bei idealer Anlage der Kniescheibe im Gleitlager kommt es im Lauf des Lebens bei nahezu allen Sportlern zu kleineren Schäden der Kniescheibenrückfläche, die sich an feinem Reiben, Knirschen oder minimalem Holpern zeigen. Diese normalen Alterungsprozesse oder Sportspätschäden sind durch gute Muskulatur gut kompensierbar.

Im Rahmen einer Trainingstherapie sind die Beseitigung von Links-Rechts-Differenzen (Asymmetrien), die gute Dehnung der Beuge- und Streckmuskulatur und die reguläre Steuerungsmöglichkeit durch eine ausreichende Rumpf- und Beckenkontrolle maßgebend. Wenn Unfallfolgen mit Zerstörung von Knorpelgewebe oder extreme Weichheit des Gelenkknorpels auf genetischer Grundlage zum frühzeitigen Knirschen, Holpern und Einhaken führen, stehen die Chondroprotektiva (Knorpelschutzsubstanzen) zur Verfügung. In schweren Fällen wird nach Analyse des Knorpelschadens im Kernspintomogramm auch die Palette der operativen Möglichkeiten zu diskutieren sein.


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 07./08.05.2016

Golfsaison in Sicht!
Gesundheitsratschläge aus der Sicht des golfenden Orthopäden

Autor: Dr. Gerhard Ascher

Im Golfsport sind die Älteren noch weit in der Überzahl und bringen im März und April jährlich die im Winter schlafenden Wehwehchen wieder mit auf den Golfplatz. In der Regel wurde während er Wintermonate keine Kondition aufgebaut, sondern eher leichter Speck angesetzt. An den ersten milden Frühlingstagen dürstet es nun viele nach Frischluft und Bewegung.

Deshalb einige Warnungen aus der Sicht des Mediziners: Die Monate April und Mai sind noch überwiegend kältere Monate mit Wind und Feuchtigkeit in der Luft. Dehnbarkeit und harmonisch abgestimmte Bewegungen sind von Wärme und Lockerheit bei geringer muskulärer Spannung mit abhängig. Nur warme Kleidung mit guter Atmungsfähigkeit und Windabweisung kann hier helfen. Ergänzend können stabilisierende und wärmende Bandagen an Knie, Ellenbogen oder in der Kreuzregion eingesetzt werden, die vor Auskühlung und Verkrampfung schützen. Die Böden sind zu Beginn der Saison noch feucht, tief und rutschig. Empfehlenswert ist die Erneuerung der Soft-Spikes. Unnötige Rutschpartien mit Außenbandrissen, Knöchelbrüchen oder Knieverdrehungen und Meniskusschäden bleiben erspart. Auch der Angriff der Zecken sollte bedacht werden, die schon im Frühjahr hoch aktiv werden und Borreliose und gehirnhautentzündung übertragen können. Unbedingt die FSME (Frühsommer-Meningoenzephaltis)-Auffrischimpfung überprüfen, bei umschriebenen Hautrötungen gerade im Beinbereich oder im Nacken – selbst ohne erkennbaren Zeckenbefall – sofort den Arzt aufsuchen.

Das Älterwerden beginnt grundsätzlich früher, als es der meist noch junge Kopf wahrnimmt, an den Bandscheiben zum Teil bereits ab dem 20. Lebensjahr. Nun sind gerade im Golfsport die Körperdrehungen im Knie- und Hüftgelenk, in der Hals- und Lendenwirbelsäule und den Schultergelenken entscheidend für einen gut ausgeführten Golfschlag. Das Durchreißen bei ruckartiger Beschleunigung mit hoher Intensität – nach Vorbild eines Tiger Woods – führt selten zum „longest drive“, dafür fast zwangshaft in die orthopädische Praxis. Verdrehungen in gebeugter Knieposition sind die klassischen Auslöser für Meniskuseinrisse, bei entsprechender Veranlagung auch für Kniescheibenteilverrenkungen.
Die Orthopäden finden gerne einen Weg, diese unangenehmen Reizzustände auf konservativem Wege mit Injektionen, Medikamenten, Stoßwelle, Manualtherapie, Osteopathie oder auch Training wieder zu beseitigen oder Meniskus- und Bandscheibenschäden im Einzelfall auch auf operativem Wege zu sanieren. Besser wäre es, sich rechtzeitig an die meist schon bekannten Schwachstellen zu erinnern und im Bewegungs- und Trainingsaufbau jedes Jahr neu zu berücksichtigen.


Beitrag von Dr. Maluche im OrthoJournal 26 (Ausgabe März - Juni 2016)

Druck auf die Nerven - Diagnostik und konservative Therapie bei Bandscheibenvorfall


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 04.03.2016

Therapiekonzept bei Schmerzen

Autor: Peter Hopp

Rückenleiden stellen nach wie vor eines der größten Volksleiden in Deutschland dar. Sie sind nicht nur der häufigste Grund für Arbeitsunfähigkeit, sondern auch für die Gesamtgesellschaft von enormer medizinischer und ökonomischer Bedeutung.

Rund 80 % der Menschen in Deutschland sind im Laufe des Lebens zumindest kurzfristig von Rückenleiden betroffen. Ein erheblicher Teil leidet sogar längerfristig unter Rückenproblemen. Dabei ist nicht immer nur die Bandscheibe als Ursache der Beschwerden zu sehen. Degenerative Veränderungen der Wirbelsäule können auch die Wirbelbogengelenke betreffen, man spricht dann von Spondylarthrose. Wenn auch diese Gelenke recht klein sind - vergleicht man sie beispielsweise mit einem Kniegelenk -, können hier alle Vorgänge, die zu einer Arthrose gehören, ebenfalls auftreten. Bei der Arthrose kommt es zur zunehmenden Abnutzung (Verschleiß) von Gelenkknorpel. Das kann verschiedene Ursachen haben. Allen ist gemeinsam, dass das betroffene Gelenk längere Zeit überbelastet wird und so Knorpelschäden entstehen. Da sich Knorpel nicht selbst regenerieren kann, verschleißt er.

Die betroffenen Patienten klagen über Ruhe- und Bewegungsschmerz. Längeres Stehen wie auch Gehen können lokale Rückenschmerzen auslösen. Eine sorgfältige Anamnese und Untersuchung ist notwendig, um die richtige Diagnose stellen zu können. Es gibt viele Therapieoptionen, die bei solchen Erkrankungen sinnvoll und auch erfolgreich sein können. Lokale Infiltrationen an den kleinen Gelenken führen meist zu einer Beschwerdelinderung oder auch zu einer Beschwerdefreiheit.
Um die Zielgenauigkeit einer Infiltration zu erhöhen, kontrollieren die Orthopäden die Anwendung häufig mit einer sonographischen Bildgebung. Neben den üblichen verwendeten Präparaten haben sich auch Hyaluronsäure- oder Eigenblutinfiltrationen (Thrombozytenkonzentrat) bewährt.
Die Osteopathie bzw. die Physiotherapie werden ebenso wie die Akupunktur oder Neuraltherapie häufig erfolgreich in ein modernes Therapienkonzept integriert. Sinnvoll ist es immer, eine Erkrankung gar nicht erst zustande kommen zu lassen. Ausgleichssport wie beispielsweise Schwimmen und Laufen (Nordic Walken) wie spezielle Gymnastik sind zur Vorbeugung wertvoll.


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 06./07.02.2016

Verletzungen im alpinen Skisport

Autor: Dr. Holger Ertelt

Jedes Jahr betreiben ca. 4,2 Millionen Deutsche den alpinen Skisport. Somit ist Skifahren die am häufigsten betriebene Wintersportart in Deutschland. In der vergangenen Saison haben sich rund 43.000 Skifahrer verletzt. Dies ist der niedrigste Wert seit der Saison 1979/80 und bedeutet einen Rückgang um 58 % seit Beginn der Aufzeichnungen. Dieser Trend beruht u.a. auf den verbesserten Ski- und Protektionsmaterialien, der verbesserten Pistenpräparation und -absicherung. Auch werden die Risiken im alpinen Skisport besser wahrgenommen. Im gleichen Zeitraum sind die stationären Behandlungen von Skiverletzungen ebenfalls rückläufig, da diese zunehmend ambulant durchgeführt werden.

Das Kniegelenk ist nach wie vor das am häufigsten verletzte Gelenk. Dagegen nehmen Verletzungen am Schultergürtel und Oberarm eher zu. Das Kniegelenk betrifft rund ein Drittel aller Verletzungen. Bei Frauen sind es mittlerweile sogar fast 50 %. Dies gilt allerdings nur bei Freizeitsportlerinnen, bei Leistungssportlern gibt es keinen geschlechtsspezifischen Unterschied. Eine Erklärung hierfür könnte der bessere Trainingszustand und die bessere technische Ausbildung sein. Unterschenkelbrüche sind typische knöcherne Verletzungen. Sie entstehen durch Verdrehungen, wobei sich in ca. 60 % der Fälle die Skibindung nicht geöffnet hat. Kopfverletzungen sind mit knapp 10 % in den letzten Jahren ebenfalls leicht rückläufig, was daran liegen kann, dass mehr Skifahrer einen Helm tragen. Sie sind allerdings die am häufigsten zum Tode führende Verletzung. Verletzungen der Wirbelsäule sind im Skisport selten und betreffen eher männliche Skifahrer. Hier scheint vor allem hohe Geschwindigkeit die Unfallursache zu sein.

Möglichkeiten zum Schutz vor Verletzungen sind Maßnahmen, welche die allgemeine und skisportspezifische Fitness verbessern. Krafttraining für Beuge- und Steckmuskulatur der Beine, Übungen zur Verbesserung der Rumpfstabilisierung und sportartspezifisches Kraft-Ausdauertraining sind hier besonders sinnvoll. Auch fahrtaktische Aspekte wie Vermeidung von unkontrollierter Rückenlage bzw. Stürzen sowie die Tempokontrolle spielen eine wichtige Rolle.
Ebenso wichtig ist die individuelle Materialauswahl von Ski und Bindung sowie Skischuh, besonders dann, wenn Folgen früherer Sportunfälle oder verschleißbedingte Gelenkerkrankungen vorliegen.

Alle Ärzte der orthopädischen Gemeinschaftspraxis im Gewerbepark sind begeisterte Skisportler und vereinzelt seit Jahrzehnten Mitglieder des deutschen Skilehrerverbandes. Somit stehen den Patienten kompetente Ansprechpartner zur Verfügung, wenn es um die Vermeidung und Behandlung von Wintersportverletzungen geht.


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 30./31.01.2016

Das Schultereckgelenk: Kleines Gelenk mit großer Bedeutung

Autor: Dr. Thomas Katzhammer

Zusammen mit dem Schlüsselbein und dem Schultereck bildet das Schultergelenk das knöcherne Schulterdach. Eine andauernde Fehlhaltung (mangelnde Rumpfaufrichtung), vorausgegangene Verletzungen (Schultereckgelenksprengung, Schlüsselbeinbruch) oder chronische Überlastung mit vorzeitiger Gelenkalterung (Arthrose) führen zu einer schmerzhaften Entzündung im Schultereckgelenk.
Typischerweise treten Schmerzen bei Abstützbewegungen, Bewegungen zur Gegenseite und beim Liegen auf der betroffenen Seite auf. Führt diese Schwellung auf Dauer zu einer Einengung des subacromialen Raumes, so wird dadurch das Gleitverhalten wichtiger Strukturen (Rotatorenmanschette, Schleimbeutel) beeinträchtigt. Es treten zusätzlich Ruheschmerzen und bei Schädigung der Rotatorenmanschette auch eine zunehmende Kraftminderung der Armhebung und Außenrotation auf. Das Vollbild eines Engpass-Syndroms (Impingement) ist erreicht.
Um eine weitere Schädigung der eingeengten Strukturen zu vermeiden, sollte spätestens in diesem Stadium der Raum unter dem Schulterdach erweitert werden. Dies gelingt in den allermeisten Fällen durch konservative Therapiemaßnahmen.
Gezielte krankengymnastische Übungen können das Schulterdach anheben und den Oberarmkopf etwas tiefer treten lassen. Rumpfaufrichtungs-Übungen helfen die freie Schulterblattbeweglichkeit wieder herzustellen und entlasten so die eingeengten Strukturen. Unterstützend kommen im Bedarfsfall lokale Infiltrationen des Schultereckgelenks oder des Schleimbeutels zum Einsatz. Die abschwellende Wirkung entzündungshemmender Medikamente gibt den Raum unter dem Schulterdach wieder frei. Schmerzen und Bewegungseinschränkung lassen nach.

Nur bei anhaltenden oder rasche wiederkehrenden Beschwerden muss im Ausnahmefall durch einen kleinen arthroskopischen Eingriff (Gelenkspiegelung) Platz geschaffen werden. Im Rahmen eines ambulanten "Schlüssellocheingriffs" werden mit filigranen rotierenden Fräsen weniger Millimeter des Schulterdachs und des äußeren Schlüsselbeinendes abgetragen, um das freie Gleiten der Rotatorenmanschette dauerhaft zu gewährleisten. Das durch wiederkehrende Entzündungen chronisch vernarbte Schleimbeutelgewebe wird gleich mit entfernt. Durch intensive krankengymnastische Mobilisation lassen sich bereits wenige Wochen nach dem Eingriff beschwerdefreie und voll belastbare Schulterverhältnisse schaffen.


Dr. Aschers Beiträge im OrthoJournal 25
"Das Kniegelenk im Fokus" (Ausgabe: 12/2015 - 02/2016)

Dr. Gerhard Ascher, der Kniespezialist unserer Praxis, erklärt die Ursachen der Kniegelenksarthrose und erklärt, wie wichtig eine frühzeitige Behandlung ist: Kniegelenksarthrose - Die OP nicht zu lang aufschieben

In seinem zweiten Beitrag warnt Dr. Ascher vor voreiligen OPs nach Skiunfällen: Kniebandverletzung - Keinen Schnellschuss riskieren

Unser neuer Praxispartner ab 2016 im OrthoJournal 25

Eine kurze Vorstellung: Peter Hopp verstärkt Orthopädie im Gewerbepark


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 05./06.12.2015

Osteopathie als Ergänzung

Autor: Peter Hopp

Schmerzen können viele Ursachen haben. Manchmal ist die Schulmedizin nicht ausreichend, um die Symptome zu beheben oder zu lindern. Bei solchen Problemen ist die Osteopathie eine sehr häufig angewandte Therapieoption.
Grundsätzlich sollte man die Osteopathie nicht als Alternative, sondern bei ausgewählten Indikationen als Ergänzung zu der in Deutschland etablierten Schulmedizin verstehen. Sie eignet sich zur Behandlung vielfältiger körperlicher Beschwerden und Krankheitsbilder, insbesondere auch zur Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Therapien im Rahmen eines sinnvollen Gesamtkonzepts.
Der erfahrene Therapeut untersucht ausschließlich manualtherapeutisch, d.h. mit den Händen. Eine aussagekräftige, umfangreiche Anamnese beispielsweise über aktuelle Beschwerden, frühere Erkrankungen, Unfälle oder Operationen ist dazu unumgänglich. Eine fundierte Osteopathieausbildung, wie sie der neue Kollege in der orthopädischen Gemeinschaftspraxis Peter Hopp absolviert hat, dauert in der Regel fünf Jahre. Hopp ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Osteopath und vorher langjährger Physiotherapeut.

Eine gute Ergänzung des oben genannten Gesamtkonzepts ist die Neuraltherapie. Neuraltherapeuten suchen nach sog. Störfeldern, die Funktionsstörungen aufrechterhalten können und somit Beschwerden auslösen. Mit gezielten Injektionen eines Betäubungsmittels (Procain) unterbricht der Arzt den Schmerzkreislauf, der tiefere Ursache von chronischen Schmerzen sein kann.
Es besteht auch die Möglichkeit, das Gleichgewicht des vegetativen Nervensystems (Sympathikus-Parasympathikus) zu normalisieren. Das sympathische System fördert unter anderem Verspannungen, Entzündungen und Schmerzen.

Um dieses Therapiekonzept umsetzen zu können, ist vor allem ein größerer Zeitrahmen notwendig, der zu den regulären Sprechzeiten nicht vorhanden ist. Dazu werden in der orthopädischen Gemeinschaftspraxis Spezialsprechstunden angeboten.


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 23.10.2015

Individuelle Therapie bei Kreuzbandverletzungen

Autor: Dr. Gerhard Ascher

Kreuzbandverletzungen müssen individualisiert behandelt werden. Jedes Jahr verletzen sich in Deutschland rund 60.000 Patienten das vordere Kreuzband. Bei Frauen besteht aus anatomischen Gründen (Beinachse) und je nach Sportart ein 2,3- bis 9,7-fach erhöhtes Risiko.

Meist kommt es bei sportlicher Betätigung zum Riss des vorderen Kreuzbandes, vor allem bei Sportarten wie Fußball, Skifahren und Handball. Ist es zu einer Verletzung des vorderen Kreuzbandes gekommen, sollte diese schnell erkannt und nach einer differenzierten klinischen Untersuchung eine kernspintomographische Untersuchung durchgeführt werden. So kann eine Behandlung schnell eingeleitet werden.
Handelt es sich um einen Teilriss oder einen Riss mit erhaltenem Kreuzbandschlauch, kann zunächst konservativ (mit Orthese) behandelt werden. Können keine stabilen Verhältnisse erzielt werden, ist eine operative Versorgung erforderlich.
Wie man heute weiß, treten ein Jahr nach einer unbehandelten vorderen Kreuzbandverletzung bis zu 40 Prozent Meniskusschäden auf, nach fünf Jahren sind es schon 60 Prozent, nach zehn Jahren 80 Prozent. Bei Patienten, die innerhalb der ersten zwölf Wochen operativ versorgt wurden, ist die Arthroserate rund fünfmal geringer als bei Patienten, die später versorgt wurden. Je nach persönlichem Bedarf und Begleitverletzung kann innerhalb der ersten Woche - oder sobald das Kniegelenk reizfrei ist, operiert werden. Die Entscheidungsfindung ist individuell und hängt von den Begleitverletzungen sowie Beruf und Art des sportlichen Engagements (Leistungssport) ab.

Begleitverletzungen am Meniskus oder Knorpel sollten im gleichen Eingriff behoben werden, da Meniskusnähte bei gleichzeitiger Versorgung mit dem vorderen Kreuzband besser einheilen. Dies setzt einen erfahrenen Operateur voraus, der den Kombinationseingriff in weniger als einer Stunde durchführen kann, um ein unnötig erhöhtes Infektionsrisiko und Schäden durch die Blutsperre zu vermeiden. Keinesfalls sollten in einem vorangehenden Eingriff die Kreuzbandstümpfe entfernt werden, da dies überflüssig ist und die Stümpfe eine wichtige Landmarke zur Positionierung der Bohrkanäle sind.
Im weiteren Verlauf ist eine gezielte Trainingstherapie erforderlich. Diese sollte in Eigenregie bis mindestens ein Jahr nach der Operation fortgesetzt werden. Kontaktsportarten sollten nicht vor dem neunten postoperativen Monat wieder begonnen werden.

Um die schnellstmögliche, individualisierte Versorgung von Kreuzbandrissen zu gewährleisten, hält unsere Praxis spezielle Termine bereit, die kurzfristig vergeben werden können.


Dr. Katzhammers Beiträge im OrthoJournal 24
"Das Schultergelenk: Meister der Beweglichkeit" (Ausgabe: 09-11/2015)

Dr. Thomas Katzhammer, der Schulterspezialist unserer Praxis, erklärt in der neuen Ausgabe des OrthoJournals das richtige Vorgehen bei anlage- oder verletzungsbedingten Schulterluxationen: Schulterluxation - häufig und schmerzhaft

In seinem zweiten Beitrag beschreibt Dr. Katzhammer Ursache und Therapie von Rissen der Rotatorenmanschette: Rotatorenmanschette - Risse sind meist heilbar


Unsere Ärzte betreuen den EV Regensburg

Sind Sie Fan des Eishockey Clubs Regensburg? Unsere Ärzte in jedem Fall!
Vier unserer Ärzte, Dr. Gerhard Ascher, Dr. Thomas Katzhammer, Dr. Christoph Maluche und Herr Peter Hopp, bilden das fachärztlich-orthopädische Betreuerteam des EVR. Die Mannschaft hat somit "Zugriff" auf die Knie-, Schulter- und Wirbelsäulenspezialisten unserer Praxis. Zusammen mit Dr. Carl Rauscher als Facharzt für Allgemeinmedizin und einer Reihe von Physiotherapeuten sind die Spieler sportmedizinisch somit bestens versorgt.

Wir wünschen dem EV Regensburg eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison!
Mehr Infos unter www.evregensburg1962.de

[Eintrag vom 24.09.2015]


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 05./06.09.2015
Lauftipps Teil 3 anlässlich des Regensburger Landkreislaufs am 19. September 2015

Motivation ist für die Läufer fast alles

Autor: Dr. Thomas Katzhammer

Bei monatelanger Vorbereitung auf eine Laufveranstaltung kann die anfängliche Euphorie leicht in lähmende Monotonie und Langeweile umschlagen. Mit Musik oder Partner auf neuen Wegen laufen und sich Zwischenziele setzen, kann für viele Läufer eine große Hilfe sein.
Wir liefern Ihnen wertvolle Tipps, um trotz intensiver Trainingsbelastung den nötigen Elan und die richtige Motivation zu bewahren.

Zunächst erscheint wichtig, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Ein bewusst gewählter Saisonhöhepunkt kann die Motivation erhalten. Manchmal ist es sinnvoll, auf dem Weg auch kleine Zwischenziele zu definieren. So kann der Trainingszustand überwacht und die persönliche Leistungsentwicklung gesteuert werden.
Durch regelmäßige Variation der Laufstrecke lässt sich ebenfalls Langeweile vermeiden. Rundwege sind zwar praktisch, reizvoller ist es jedoch, einfach mal mit Bus oder Bahn einige Stationen zu fahren und die Strecke nach Hause zurückzulaufen. Alternativ kann man seine Stammstrecke auch mal in umgekehrter Richtung bewältigen oder zu einer ungewohnten Tageszeit laufen. So erscheint die gewohnte Strecke in einem ganz neuen Licht. Im Winter kann ein Nachtlauf mit Stirnlampe den Trainingskalender abwechslungsreich erweitern.
Auch ein Trainingspartner kann neue Motivation bringen. Dabei muss es sich nicht unbedingt um einen vergleichbar leistungsfähigen Läufer handeln. Warum lassen Sie sich nicht einmal von Ihrem Kind auf dem Fahrrad oder einem treuen Vierbeiner begleiten? Wer möchte, kann sich auch von seiner Lieblingsmusik beschallen lassen. Der persönliche "Powersong" kann dabei ungeahnte Energien freisetzen.
Variieren Sie nicht nur die äußeren Umstände, sondern immer auch das Intensitätsniveau. Intervall- oder Steigerungsläufe sorgen nicht nur für Abwechslung, sie bereiten auch auf wechselnde Beanspruchung im welligen Gelände vor.

Mit diesen Ratschlägen sollte es Ihnen gelingen, die noch verbliebenen Trainingseinheiten abwechslungsreich zu gestalten und am 19. September voll durchzustarten...
 
[Pressebeitrag >> www.mittelbayerische.de]


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 22./23.08.2015
Lauftipps Teil 2 anlässlich des Regensburger Landkreislaufs am 19. September 2015

Signale beachten - Wie man bei großer Hitze einen kühlen Kopf bewahrt

Autor: Dr. Thomas Katzhammer

Die große Hitzewelle scheint aktuell vorbei zu sein. Trotzdem wollen wir darüber informieren, wie man beim Laufen stets einen kühlen Kopf bewahrt und auf welche Alarmsignale man achten sollte.
Grundsätzlich stellt intensive sportliche Aktivität ab 25 Grad im Schatten für den menschlichen Körper bereits eine deutlich erhöhte Belastung dar. Ab 30 Grad und zusätzlich erhöhter Ozonbelastung (240 Mikrogramm/Kubikmeter) sollte Ausdauertraining im Freien ganz vermieden werden. Daher empfiehlt es sich, an solchen Tagen auf die frühen Morgenstunden auszuweichen. Wenn aus beruflichen Gründen nur abends trainiert werden kann, sollte das Training so spät wie möglich und vorwiegend im Schatten erfolgen.

Die zentrale Stellgröße ist der Flüssigkeitshaushalt. Da der Köper bemüht ist, über vermehrtes Schwitzen und die damit verbundene Verdunstungskälte die übermäßige Köperwärme abzuführen, ist mit einem drastisch erhöhten Wasser- und Mineralstoffbedarf zu rechnen. Entsprechend sollte man nur „vollgetankt“ mit möglichst isotonen oder leicht hypotonen Getränken an den Start gehen. Eine zusätzliche Flüssigkeitszufuhr während des Laufens ist dann erst ab einer Ausdauerbelastung von über einer Stunde erforderlich.
Auch die verwendete Laufkleidung muss dem vermehrten Flüssigkeitstransport Rechnung tragen. Shorts und ärmellose Laufshirts aus möglichst hellem und luftigem Funktionsgewebe sind ebenso wie dünne Socken und atmungsaktive Schuhe zu empfehlen.
Je spärlicher die Bekleidung, desto sorgfältiger sollte auf ausreichenden Sonnenschutz geachtet werden. Da fetthaltige Cremes die schweißproduzierenden Poren leicht verstopfen können, sollte möglichst auf wasserfeste fettarme Sprays ausgewichen werden. Um auch die Augen vor übermäßiger UV-Belastung zu schützen, empfiehlt sich das Tragen einer geeigneten Sportbrille und/oder einer luftdurchlässigen Laufkappe.
 
[Pressebeitrag >> www.mittelbayerische.de]


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 08./09.08.2015
Lauftipps Teil 1 anlässlich des Regensburger Landkreislaufs am 19. September 2015

Berglauf fördert die Ausdauer - Tipps zur Vorbereitung

Autor: Dr. Thomas Katzhammer

(...) In der Lauf-Vorbereitung und Trainingsplanung sollte das Berglaufen einen festen Bestandteil einnehmen. Gerade bergauf lassen sich durch die intensivere Muskel- und Kreislaufbelastung gezielt Belastungsspitzen mit hohem Trainingsreiz setzen. Dies fördert Kraft, Ausdauer und Tempofähigkeit. Die Fähigkeit, möglichst energiesparend zu laufen (Laufökonomie), wird gesteigert.

Koordinativ verbessern wir bergauf durch leicht vorgeneigte Köperhaltung den Knie-Hub, was uns dann auch beim Laufen in der Ebene zugute kommt. Die Schrittlänge wird automatisch verkürzt. Dies reduziert die Anprall-Kräfte und schont den gesamten Stütz- und Bewegungsapparat. Einzig die Achillessehne und die Wadenmuskulatur werden durch die verstärkte Beugung im Sprunggelenk vermehrt belastet. Eine stufenweise Steigerung der Berglaufbelastung ist anzuraten. Dies gilt besonders für die unweigerlich auf den Berglauf folgenden Bergab-Passagen. Langsames und kontrolliertes Laufen oder Gehen hilft, die Gefahr von Fehltritten zu reduzieren. Mit kurzen Schritten und hoher Schrittfrequenz sollte auch bergab versucht werden, die Belastung abzufangen und aus den Knien heraus abzufedern.
Der Wahl des Laufschuhs kommt beim Berglauf eine ganz besondere Bedeutung zu, da neben einer besonders guten Dämpfung im Rück- und Mittelfußbereich auch eine rutschfeste Sohle dazu beiträgt, Verletzungen und Überlastungen zu vermeiden. So lassen sich nach entsprechender Vorbereitung auch gefürchtete Bergpassagen etwas "glatt" ziehen und Geländekuppen mit ungeahnter Dynamik überwinden.
 
[Pressebeitrag >> www.mittelbayerische.de]


Lesen Sie den Beitrag unserer Praxis in Ausgabe des OrthoJournals 23 - Juni bis August 2015

Dr. Christoph Maluche erläutert an Hand von Fallbeispielen die Ursache von Schmerzen im Bewegungsapparat: Muskeln und Faszien unter Hochdruck


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 06./07.06.2015

Der Natur ihre Chance lassen: Kreuzbandverletzungen nur in ausgewählten Fällen sofort operieren

Autor: Dr. Gerhard Ascher

Kreuzbandrisse heilen bei 20 bis 25 Prozent der verletzten Sportler ohne operative Maßnahmen dauerhaft stabil aus. Voraussetzung hierfür ist ein guter Faserkontakt der Rissenden ohne Zerfetzung. Diese Rissform liegt viel häufiger vor, als früher vermutet. Sie kann vom Kreuzband-Erfahrenen im Kernspintomogramm bereits ohne Arthroskopie gut erkannt werden. Die noch an manchen Kliniken generell übliche sofortige Gelenkspiegelung zur Ausspülung des Blutergusses und zur Entfernung von Kreuzbandfetzen ist unnötig und verhindert die natürliche Heilung.
Denkbar ist in ausgewählten Einzelfällen (Teil-Zerfetzung) die frühzeitige Operation zur Anfrischung und zusätzlichen Anregung der natürlichen Vernarbungsvorgänge sowie die Eigenblutinjektion mit Thrombozyten (ACP), den körpereigenen Blutgerinnungsplättchen, die konzentriert Wachstumsfaktoren beinhalten. Die entstandene Kreuzbandnarbe kann nach Abschlus der natürlichen Vernarbungsphase von sechs Wochen mit Bewegungsbegrenzung in einer speziellen Kreuzbandschiene im Seitenvergleich untersucht und ohne erneute Bildgebung (Kernspin) von Hand getestet werden. Dabei ist wiederum die Erfahrung des Untersuchenden für eine sichere Aussage entscheidend.
Wenn nach diesen sechs Wochen keine seitengleiche Stabilität durch Vernarbung festgestellt werden kann, sollten weiterhin die bewährten operativen Verfahren zum Tragen kommen. Die Operationstechniken konnten nach vorausgehender Schienenbehandlung verfeinert und um die Anfrischung und den Bündelersatz als teils einfachere und weniger belastende Verfahren ergänzt werden. Dem Patienten wird in jedem Fall eine sogenannte zweizeitige Versorgung durch zwei Operationen erspart, nicht selten wird überhaupt kein operativer Eingriff benötigt.
Zwingende Gründe für eine Sofortversorgung bleiben weiterhin der eingeklemmte Meniskus, die Aussprengung von Knorpel-Knochen-Teilen aus der Gelenkfläche oder besondere berufliche Gründe.


Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 02./03.05.2015

Gezielte Behandlung von Rückenschmerzen

Autor: Dr. Christoph Maluche

Neben den bekannten Ursachen von Rückenschmerzen, wie Bandscheibenvorfall und Muskelverspannungen ist ein häufiger Schmerzauslöser der Verschleiß und die Entzündung der Wirbelgelenke. Durch langjährige Fehlbelastungen entsteht nicht selten schon im mittleren Lebensalter eine Abnutzung der Wirbelgelenke, vor allem an der Lendenwirbelsäule.
Neben der physiotherapeutisch angeleiteten Trainingstherapie zur Verbesserung der Rumpfstabilität und Rückenschulung können die Schmerzen mit gezielten Injektionen an und in die Wirbelgelenke vom Facharzt behandelt werden. Um diese Injektionen sehr genau durchzuführen, besteht – neben der notwendigen Erfahrung des Arztes – die Möglichkeit, durch sonographische Darstellung und Nadelkontrolle sehr präzise auch in das Gelenk zu treffen. Dies ist besonders für die Injektionen mit Hyaluronsäure von Vorteil, der sogenannten "künstlichen Gelenkschmiere", oder auch bei der Verwendung von mit Blutplättchen angereichertem Eigenplasma. Bei der sonographischen Technik wird die Röntgenstrahlenbelastung der weit verbreiteten CT- und C-Bogen-Zieltechnik vermieden, ist wesentlich einfacher durchführbar und auch kostengünstiger.


1. Regensburger Untersuchungskurs Bewegungsapparat am 22.04.2015:
"Orthopädische Fälle aus der Praxis für die Praxis"

Die Regensburger OrthopädenGemeinschaft hat die Hausärzte zu einer Fortbildung eingeladen.
Die Idee, Hausärzten Tipps zu geben, wie sie orthopädische Probleme ihrer Patienten schnell und sicher diagnostizieren können, ist bei den Mitgliedern der Regensburger OrthopädenGemeinschaft spontan auf fruchtbaren Boden gefallen. Schultergelenk, Wirbelsäule, Kniegelenk und Fuß und Sprunggelenk sind Körperteile, die sehr häufig von Verletzungen oder Abnutzungserscheinungen betroffen sind und entsprechend oft in den Hausarztpraxen zur Diagnose und Therapie anstehen.
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Lesen Sie die Beiträge unserer Ärzte in der Ausgabe 22 des OrthoJournals März bis Mai 2015

Dr. Gerhard Ascher gibt Gesundheitsratschläge aus der Sicht eines golfenden Orthopäden.

Dr. Thomas Katzhammer erklärt: Die Kalkschulter - Was steckt dahinter?


Praxisschwerpunkt: Kreuzbandplastik (Update 03/2015)

Auch die Risse des vorderen Kreuzbandes am Kniegelenk können entgegen landläufiger Meinung konservativ ohne operative Maßnahmen zur Ausheilung gebracht werden.
Voraussetzung ist die sofortige exakte Diagnosestellung, die richtige Interpretation des Kernspintomographiebildes und die konsequente Behandlungsführung mit Kreuzbandschiene in den ersten sechs Wochen und vorsichtiger Rehabilitationsaufbau in der Folgezeit.
Jede operative Versorgung bedeutet erhebliche Zusatzrisiken für den Patienten. Jede erfolgreiche konservative Bandheilung ist ein entscheidender Gewinn für den Patienten und verringert die Kosten im Gesundheitswesen.
Nutzen Sie die Chance durch eingehende Aufklärung und holen Sie im Zweifel eine Zweitmeinung erfahrener Ärzte ein, die konservative und operative Behandlungstechniken in Kombination beherrschen!
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Praxisschwerpunkt: Schulterverletzungen und Sehnenrisse (03/2015)

Lesen Sie dazu den folgenden Artikel von Dr. Thomas Katzhammer:
Rekonstruktion der Rotatorenmanschette


Volkskrankheit Osteoporose (update 03/2015)

Trotz erheblicher volkswirtschaftlicher und gesundheitspolitischer Bedeutung fristet die Diagnostik und damit die Therapie der Osteoporose immer noch ein Schattendasein.
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Unsere Beiträge im OrthoJournal der OrthopädenGemeinschaft Regensburg (update 01/2015)

Seit Januar 2014 verstärken wir die Regensburger Orthopädengemeinschaft.



Im viermal jährlich erscheinenden OrthoJournal veröffentlichen auch die Ärzte unserer Praxis Artikel und Beiträge zu ihrem Spezialgebiet und ihren Schwerpunkten. Diese werden wir Ihnen künftig hier präsentieren.

Alle Ausgaben zum Nachlesen/ Download finden Sie auf der Website der Regensburger Orthopädengemeinschaft - OrthoJournal.


Unsere Praxis auf TVA Regensburg

Haben Sie die Sendung "Zukunft Orthopädie" am 14. Juni 2011 auf TV Aktuell Regensburg verfolgt?
Per Klick auf folgenden Link können Sie den Beitrag zu unserer Praxis immer noch ansehen:
TV Aktuell - Zukunft Orthopädie vom 14.06.2011


Tight Rope-Stabilisierung einer Schultereckgelenk-Sprengung
(Autor: Dr. Katzhammer)

Die Indikation zur operativen Versorgung einer akuten Schultereckgelenk-Sprengung mit kompletter Zerreißung der coracoclaviculären und acromioclaviculären Bänder, jedoch ohne ausgeprägte Fehlstellung des lat. Clavicula-Endes (Rockwood/Tossy 3-Klassifizierung) wird nach wie vor kontrovers diskutiert.
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Anatomische MPFL-Rekonstruktion zur Stabilisierung der Patella bei chronischer Patellaluxation (Autor: Dr. Ertelt)

Biomechanische Studien bestätigen, dass das Ligamentum patellofemorale mediale (MPFL) im strecknahen Zustand der Hauptstabilisator im Falle einer Patellalateralisierung/ Luxation ist.
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Beschleunigung der Gewebsheilung und Förderung der Gewebsregeneration möglich!

Die jüngere medizinische Forschung hat einige neue Möglichkeiten der Förderung von Gewebsheilung nach Verletzungen oder in der Gewebserholung bei chronischen Sehnen- oder Gelenkschäden aufgezeigt.
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Achillessehnenentzündung (Autor: Dr. Maluche)

Die akute Achillessehnenentzündung ist ein häufiges Problem bei sportlicher Dauerbelastung.
Allerdings kann sie - gerade im mittleren Lebensalter - auch spontan ohne sportliche Belastung auftreten. Die Ursachen sind dabei vielfältig.
Lesen Sie hier weiter!


"Erst was man extrem oft macht, macht man auch gut" (04/2008)

Heinz Klein, MZ, sprach mit Dr. Gerhard Ascher über früheren und neuen Wandel: Gemeinschaftspraxen, Arthroskopie, ambulantes Operieren, Netzwerkideen.
Lesen Sie hier weiter!


Arthrosevorbeugung und Verlangsamung fortschreitender Gelenkalterung durch Glukosaminsulfat, Chondroitinsulfat und Kollagenhydrolysat sowie Hyaluronsäure und Eigenbluttherapie

Unsere Gewebe sind nur für eine begrenzte Lebenszeit angelegt und optimal funktionsbereit.
Je nach Veranlagung, lebenslanger Beanspruchung und Lebensweise werden unsere Gewebe fortschreitenden Abbauprozessen unterliegen. Die Forschung verwendet gerade in unserer älter werdenden Gesellschaft viel Zeit und Geld für das Gebiet der Verschleißforschung. Einige Präparate sind inzwischen den Kinderschuhen entwachsen und konnten klare Nachweise für ihre Wirksamkeit erbringen.
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Renaissance der Kombination von Beinachsen-Umstellungsosteotomie ("Geradstellung") in Kombination mit knorpelinduktiven Techniken (Knorpelneubildung)

Stärkere O-Bein- oder X-Bein-Fehlstellungen oder auch nur eine Meniskusentfernung erhöhen den Druck auf die Knorpelflächen so erheblich, dass frühzeitige Verschleißprozesse in Gang gesetzt werden. Der Ausweg eines künstlichen Gelenkes zur "Knochenneubeschichtung" ist in jungen Jahren kaum gangbar, da künstliche Gelenke immer mit dem Langzeitrisiko der Lockerung behaftet sind.
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Zweitmeinung (second opinion) vor Operationen oder bei fehlendem Therapieerfolg einholen!

Gleiche Erkrankungen oder Verletzungen werden regional unterschiedlich häufig und mit unterschiedlichen Techniken operiert. Grund ist u.a. der verschiedene Erfahrungshintergrund für die möglichen operativen und konservativen Verfahren.
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Positive Behandlungsergebnisse mit der fokussierten und radialen Stoßwellentherapie

Bestens bewährt hat sich seit 1995 der Einsatz von hochenergetischem Ultraschall in der Orthopädie.
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Sitzkeil, Lumbalstütze, Nackenkissen

Gerne teilen wir Ihnen unsere Erfahrungen mit verschiedenen orthopädischen Hilfsmitteln und Trainingsgeräten mit. Wir vermitteln gerne weiterführende Beratungsstellen.


Meniskuserhaltung für die Arthrosevorbeugung entscheidend!

Die Entstehung von Kniegelenksverschleißschäden wird nach Meniskusentfernung entscheidend beschleunigt. Die Meniskusverletzung ist deshalb möglichst sofort durch Meniskusnaht zu versorgen.
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Frühe vordere Kreuzbandplastik für ambitionierte Sportler dringend zu empfehlen

Nach erfolglosem konservativen Vernarbungsversuch droht bei bleibender Instabilität das chronische Verrenkphänomen, der frühe Meniskusverlust und die vorzeitige Kniegelenksarthrose.
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Neue Operationstechniken bei Knorpelschäden

Mehr dazu auf unseren Webseiten unter der Rubrik "Was wir behandeln":
Operative Therapien bei Knörpelschäden


Leistungssportbetreuung - Breitensportbetreuung

SOK, das Sportmedizinische Orthopädische Kompetenzzentrum im Gewerbepark Regensburg, mit regelmäßiger interdisziplinärer Besprechung und Beurteilung von Problempatienten!
Lesen Sie hier weiter!